Die Geister, die ich rufe …
Oh nein, ich werde hier nicht über einen eingeschnappten Autor schreiben, der sich an einer Bloggerin und vielleicht sogar dem ganzen Internet reibt wie die Wildsau am Baumstamm, weil sie sein Buch zerrissen hat.
Ich will auch nicht die suizidalen Kommentare des Beleidigten analysieren, die seitdem gefallen sind, und auch nicht die 1-Stern-Massenrezensionen, die nun - und dank Socialnetwork und recht deutlicher Sympathieverteilung - auf das Buch niederprasseln, ob zu Recht oder aus Gehässigkeit, spielt keine Rolle.
Auch werde ich mich urteilender Worte über ein Werk enthalten, von dem ich mir lediglich die Leseprobe angeschaut habe.
Na ja, ein bisschen gestichelt habe ich auch. Provokation trifft eben manchmal auf Reaktion, und wir sind doch alle nur Menschen.
Ich werde jetzt auch nichts darüber schreiben, ob das Internet an sich gefährlich ist, ob es eine Rezensenten-Mafia gibt, die von Jehova dafür bezahlt wird, dass sie unbekannte Bücher von unbekannten Autoren zerreisst, ob man ein Buch wirklich ganz lesen muss, um zu einem Urteil darüber zu kommen (mir reichen als Lektorin ein paar Seiten, und ich darf das, basta!), und ich möchte mir auch nicht den Kopf darüber zerbrechen, was der Autor sagen will, wenn er von "besorgend beibringen" schreibt.
Was ich eigentlich schreiben will, ist Folgendes: Wenn du rausgehst, kannst du nass werden, falls es regnet. Du kannst frieren, wenn es kalt ist. Du kannst dir einen Sonnenstich holen, wenn du nicht aufpasst. Du kannst vom Auto überfahren werden, von Insekten gestochen, von Steinen erschlagen, vom Wind verweht werden ...
Du kannst aber auch einen schönen Spaziergang machen, Freunde treffen, der großen Liebe begegnen, reizend braun werden, 100 Euro auf der Straße finden, hübsche Sachen einkaufen ...
Wenn du ein Buch veröffentlichen willst, das auch gelesen werden soll, dann gehst du nun mal raus. Dann weißt du vorher, was passieren kann.
Und wenn du damit nicht klar kommst, weil du ein zartes Seelchen hast oder mit jedem Kritiker gleich persönlich in den Ring steigen willst, dann bleib lieber drin.
Ich will auch nicht die suizidalen Kommentare des Beleidigten analysieren, die seitdem gefallen sind, und auch nicht die 1-Stern-Massenrezensionen, die nun - und dank Socialnetwork und recht deutlicher Sympathieverteilung - auf das Buch niederprasseln, ob zu Recht oder aus Gehässigkeit, spielt keine Rolle.
Auch werde ich mich urteilender Worte über ein Werk enthalten, von dem ich mir lediglich die Leseprobe angeschaut habe.
Na ja, ein bisschen gestichelt habe ich auch. Provokation trifft eben manchmal auf Reaktion, und wir sind doch alle nur Menschen.
Ich werde jetzt auch nichts darüber schreiben, ob das Internet an sich gefährlich ist, ob es eine Rezensenten-Mafia gibt, die von Jehova dafür bezahlt wird, dass sie unbekannte Bücher von unbekannten Autoren zerreisst, ob man ein Buch wirklich ganz lesen muss, um zu einem Urteil darüber zu kommen (mir reichen als Lektorin ein paar Seiten, und ich darf das, basta!), und ich möchte mir auch nicht den Kopf darüber zerbrechen, was der Autor sagen will, wenn er von "besorgend beibringen" schreibt.
Was ich eigentlich schreiben will, ist Folgendes: Wenn du rausgehst, kannst du nass werden, falls es regnet. Du kannst frieren, wenn es kalt ist. Du kannst dir einen Sonnenstich holen, wenn du nicht aufpasst. Du kannst vom Auto überfahren werden, von Insekten gestochen, von Steinen erschlagen, vom Wind verweht werden ...
Du kannst aber auch einen schönen Spaziergang machen, Freunde treffen, der großen Liebe begegnen, reizend braun werden, 100 Euro auf der Straße finden, hübsche Sachen einkaufen ...
Wenn du ein Buch veröffentlichen willst, das auch gelesen werden soll, dann gehst du nun mal raus. Dann weißt du vorher, was passieren kann.
Und wenn du damit nicht klar kommst, weil du ein zartes Seelchen hast oder mit jedem Kritiker gleich persönlich in den Ring steigen willst, dann bleib lieber drin.
FrauD - Fr, 18:28
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks








