Ohne Titel
Manchmal fangen Tage saublöd an, ohne dass man genau weiß, warum eigentlich.
Beginnt schon damit, dass mir kein Titel für diesen Beitrag einfällt. Das Wetter berauscht auch nicht gerade die Sinne und insgesamt würde ich diesen Tag heute gern Tag der Tristesse nennen.
Farb- und geschmacklos, ohne Inspirationen, ohne nennenswerte Pläne oder Wichtigkeiten.
Tage wie diese eignen sich für mich hervorragend, um mir Gedanken über mein Autorinnen-Dasein zu machen. Das ist da, zweifelsohne, ein wenig müde vielleicht, ohne große Motivation dümpelt es so dahin und beschränkt sich auf Überlegungen zu kurzen Storys, die ich eigentlich gar nicht mehr schreiben will, und den teils sinnbefreiten Beiträgen im Blog.
Ein wunderbarer Tag, um Selbstzweifel aller Art zu hegen und zu pflegen.
Im letzten Jahr gab es einen Anlass, der etwas wie eine Schreibblockade in mir ausgelöst hat. Ein Problem, mit dem ich bisher noch keine Bekanntschaft machen musste. Mein Dank dafür geht an diverse unnütze Figürchen, die daran schuld sind. Und immer, wenn ich meine Dankesrede ausformulieren will, packt mich wieder die blanke Wut - ebenfalls eine Emotion, die mich selten belästigt.
Wut kann sehr befreiend sein, wenn man sie auslebt. Doch wie lebt man Wut aus? So richtig tiefe, wilde, gehässige Wut, unter der man mal eben alles kurz und klein hauen möchte. Aufforderung zum Duell vielleicht? Wüste Beschimpfungen?
Fast könnte ich heute darüber lachen, wenn nicht die Folgen dieses Anlasses immer noch spürbar wären - so wie in Form eines Stacheldrahtzaunes, der mir zwar den Blick ins Land der Buchstaben nicht verwehrt, dessen Stacheln aber mindestens so boshaft sind wie dieser Club der Arschgesichter ... und es deshalb schwierig ist, sie zu überwinden (ist das jetzt noch grammatisch korrekt?).
Manchmal bin ich gerne oberflächlich. Ich denke, es ist nicht gut, alles - auch und besonders das Unwichtige - zu sehr und zu lange an sich heranzulassen. Dadurch schafft man oft erst Probleme, die man gar nicht hätte, würde man diese Sachen einfach abhaken. Aber in diesem Punkt fällt es mir leider verdammt schwer, einen Haken zu setzen. Ich geb's nicht gerne zu - auch, weil ich weiß, dass diejenigen, die es betrifft, hier mitlesen - aber vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn sie auf diese Weise erfahren, dass ich noch nicht vergessen habe und auch nicht vergessen werde.
Und weil ich ein bisschen frustriert bin, ziehe ich mir jetzt das rein:
Beginnt schon damit, dass mir kein Titel für diesen Beitrag einfällt. Das Wetter berauscht auch nicht gerade die Sinne und insgesamt würde ich diesen Tag heute gern Tag der Tristesse nennen.
Farb- und geschmacklos, ohne Inspirationen, ohne nennenswerte Pläne oder Wichtigkeiten.
Tage wie diese eignen sich für mich hervorragend, um mir Gedanken über mein Autorinnen-Dasein zu machen. Das ist da, zweifelsohne, ein wenig müde vielleicht, ohne große Motivation dümpelt es so dahin und beschränkt sich auf Überlegungen zu kurzen Storys, die ich eigentlich gar nicht mehr schreiben will, und den teils sinnbefreiten Beiträgen im Blog.
Ein wunderbarer Tag, um Selbstzweifel aller Art zu hegen und zu pflegen.
Im letzten Jahr gab es einen Anlass, der etwas wie eine Schreibblockade in mir ausgelöst hat. Ein Problem, mit dem ich bisher noch keine Bekanntschaft machen musste. Mein Dank dafür geht an diverse unnütze Figürchen, die daran schuld sind. Und immer, wenn ich meine Dankesrede ausformulieren will, packt mich wieder die blanke Wut - ebenfalls eine Emotion, die mich selten belästigt.
Wut kann sehr befreiend sein, wenn man sie auslebt. Doch wie lebt man Wut aus? So richtig tiefe, wilde, gehässige Wut, unter der man mal eben alles kurz und klein hauen möchte. Aufforderung zum Duell vielleicht? Wüste Beschimpfungen?
Fast könnte ich heute darüber lachen, wenn nicht die Folgen dieses Anlasses immer noch spürbar wären - so wie in Form eines Stacheldrahtzaunes, der mir zwar den Blick ins Land der Buchstaben nicht verwehrt, dessen Stacheln aber mindestens so boshaft sind wie dieser Club der Arschgesichter ... und es deshalb schwierig ist, sie zu überwinden (ist das jetzt noch grammatisch korrekt?).
Manchmal bin ich gerne oberflächlich. Ich denke, es ist nicht gut, alles - auch und besonders das Unwichtige - zu sehr und zu lange an sich heranzulassen. Dadurch schafft man oft erst Probleme, die man gar nicht hätte, würde man diese Sachen einfach abhaken. Aber in diesem Punkt fällt es mir leider verdammt schwer, einen Haken zu setzen. Ich geb's nicht gerne zu - auch, weil ich weiß, dass diejenigen, die es betrifft, hier mitlesen - aber vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn sie auf diese Weise erfahren, dass ich noch nicht vergessen habe und auch nicht vergessen werde.
Und weil ich ein bisschen frustriert bin, ziehe ich mir jetzt das rein:
SabineD - Feb 19, 12:31
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