Krank
Ich gestehe, es gibt nicht viel, was mich umhaut oder vom Arbeiten abhält. Das ist so bei den Selbstständigen, die wissen, wofür sie schaffen. Aber diese Woche hats mich. Ich hab Schulter. Eigentlich hab ich Muskel, und zwar ganz igitt.
Kann man sich die Schultermuskulatur zerren? Ja, man kann. Fragen Sie bitteschön Frau Sabine, wie es am besten geht. Sie hat verschiedene Varianten zur Au(a)swahl.
Da wäre das morgendliche Gähnen. Sehr entspannt, gewärmt vom Blubberbett und Göttergatten am Tisch sitzend und Zeitung lesend und dem Drang, das Maul aufzureisen, einfach nachgebend. Die einzig spontane, und zügige Bewegung, zu der ich um diese Zeit fähig bin.
Zack, passiert. Beim Hochreißen der Arme ein Drücken in der betrachteten Region, mehr ein Krampfen, von dem man naiverweise glaubt, sobald die Arme wieder unten sind, vergeht er.
Er pfeift Ihnen einen, aber einen gehörigen.
Variante Nummer zwei (sehr beliebt) ist das Bodenhocken. Irgendwas gibts immer Aufzuheben, also nichts wie runter, grazil und schonend aufrecht, denn wir wollen ja nicht auch noch Rücken, und dann die leichte Verdrehung der Seite, die die aktive Hand steuert. Wichtig dabei ist, dass es gleichzeitig an der Tür klingelt und der Kopf zur selbigen schnellt. Probieren Sie es aus, einseitige Zerrung sehr wahrscheinlich.
Die dritte Variante ist noch nicht ganz erforscht, brachte aber erste Erfolge. Man nehme ein Kind, das Besuch von einer Freundin hat und grundsätzlich die Badezimmertür zuschließt, wenn Nicht-hier-Wohnende im Haus sind. Scheiß auf Freundin, beim Pinkeln hört die Freundschaft auf. Unfunktionalität von Kind und Tür sorgen dann bis auf Weiteres darfür, dass Kind wieder rauskommt, Tür auch wieder zumacht und selbige sich wie von Zauberhand verschließt.
Magie? Nee, Technik. Bevor Frau Sabine hierbei ein Licht aufging, riss sie natürlich zuerst am Griff. Nach hinten und nach oben (Angeln ausheben). Dieser nach oben gerichtete Kraftaufwand entlässt im Gehirn einen Befehl, der sich schleunigst auf den Weg in die entsprechende Region macht und ... Sie ahnen es schon ... Muskulatur zur Anstrengungen auffordert.
Wer je eine Zerrung hatte, der weiß, dass die zwar schnell kommt, aber gerne bleibt und sich auch sehr langsam erst wieder verabschiedet.
Was ich eigentlich damit sagen will: Ich hab Schulter und das tut so scheiße weh, dass ich davon Kopf, Rippen und Rücken kriege und diese Woche gar nicht gut drauf bin.
Kann man sich die Schultermuskulatur zerren? Ja, man kann. Fragen Sie bitteschön Frau Sabine, wie es am besten geht. Sie hat verschiedene Varianten zur Au(a)swahl.
Da wäre das morgendliche Gähnen. Sehr entspannt, gewärmt vom Blubberbett und Göttergatten am Tisch sitzend und Zeitung lesend und dem Drang, das Maul aufzureisen, einfach nachgebend. Die einzig spontane, und zügige Bewegung, zu der ich um diese Zeit fähig bin.
Zack, passiert. Beim Hochreißen der Arme ein Drücken in der betrachteten Region, mehr ein Krampfen, von dem man naiverweise glaubt, sobald die Arme wieder unten sind, vergeht er.
Er pfeift Ihnen einen, aber einen gehörigen.
Variante Nummer zwei (sehr beliebt) ist das Bodenhocken. Irgendwas gibts immer Aufzuheben, also nichts wie runter, grazil und schonend aufrecht, denn wir wollen ja nicht auch noch Rücken, und dann die leichte Verdrehung der Seite, die die aktive Hand steuert. Wichtig dabei ist, dass es gleichzeitig an der Tür klingelt und der Kopf zur selbigen schnellt. Probieren Sie es aus, einseitige Zerrung sehr wahrscheinlich.
Die dritte Variante ist noch nicht ganz erforscht, brachte aber erste Erfolge. Man nehme ein Kind, das Besuch von einer Freundin hat und grundsätzlich die Badezimmertür zuschließt, wenn Nicht-hier-Wohnende im Haus sind. Scheiß auf Freundin, beim Pinkeln hört die Freundschaft auf. Unfunktionalität von Kind und Tür sorgen dann bis auf Weiteres darfür, dass Kind wieder rauskommt, Tür auch wieder zumacht und selbige sich wie von Zauberhand verschließt.
Magie? Nee, Technik. Bevor Frau Sabine hierbei ein Licht aufging, riss sie natürlich zuerst am Griff. Nach hinten und nach oben (Angeln ausheben). Dieser nach oben gerichtete Kraftaufwand entlässt im Gehirn einen Befehl, der sich schleunigst auf den Weg in die entsprechende Region macht und ... Sie ahnen es schon ... Muskulatur zur Anstrengungen auffordert.
Wer je eine Zerrung hatte, der weiß, dass die zwar schnell kommt, aber gerne bleibt und sich auch sehr langsam erst wieder verabschiedet.
Was ich eigentlich damit sagen will: Ich hab Schulter und das tut so scheiße weh, dass ich davon Kopf, Rippen und Rücken kriege und diese Woche gar nicht gut drauf bin.
SabineD - Mrz 29, 17:29
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