Kundengespräch
Für latent schlechte Laune kann dann auch mal so was sorgen:
Es klingelt, natürlich gehe ich dran.
K: "Guten Tag, Sie sind doch Letorin." (Was soll das sein?)
FrauD: "Richtig. Um was geht's?"
K: "Ich habe Sie im Internet gefunden. Tolle Seite haben Sie da, genau das Richtige für mich. Also ich habe da eine Buchidee, die würde ich gerne machen."
FrauD: "Wie, machen. Schreiben?"
K: "Ja, und eben auch machen. Also ein Buch machen."
FrauD: "Um was für ein Thema geht es denn?"
Kundin: -überlegt ne Weile- "Also eine Mischung als Liebesroman, Harry Potter und Since Fiction."
FrauD: -verdreht die Augen- "Schön. Und was kann ich jetzt für Sie tun. Soll das Manuskript lektoriert werden? Oder korrigiert?"
K: "Nein, es ist ja noch nicht geschrieben."
FrauD: "Ach, Sie suchen einen Ghostwriter, der Ihre Idee schreibt?"
K: "Quatsch, schreiben kann ich doch selbst."
FrauD: -mittlerweile genervt- "Und was kann ich jetzt für Sie tun?"
K: "Sie? Gar nichts. Nur das Buch drucken."
FrauD: -versteht Bahnhof- "Wie, das Buch drucken? Ich bin doch keine Druckerei."
K: -schweigt lange- "Ach, Sie sind gar kein Verlag?"
(wenn ich einer wäre, hätte ich in dem Moment dicht gemacht).
FrauD: -bemüht höflich- "Nein, ich bin kein Verlag. Aber das steht ja auch auf der Seite, die Sie im Internet gefunden haben, oder?"
K: -empörter Tonfall- "Da stehen viele Bücher. Finden Sie nicht, dass das sehr irreführend ist, wenn Sie Ihre Kunden glauben lassen, Sie wären ein Verlag?"
(das hat bisher sooo noch keiner geglaubt, glaub ich)
FrauD: "Nein, denn da steht nichts von einem Verlag, da stehen nur Bücher, in denen Texte von mir zu finden sind. Und Bücher, die ich für andere Autoren "gemacht" habe, die damit zu einem Verlag gegangen sind."
K: "Unerhört. Was für ein Glück, dass ich das noch rechtzeitig gemerkt habe. Also Sie werde ich keinesfalls weiter empfehlen. Guten Tag."
*********
Worfür schreibe ich eigentlich so viele Texte, wenn die eh keiner liest? Glauben die Leute, ich hätt nix Besseres zu tun? Da krisch doch Plack.
Es klingelt, natürlich gehe ich dran.
K: "Guten Tag, Sie sind doch Letorin." (Was soll das sein?)
FrauD: "Richtig. Um was geht's?"
K: "Ich habe Sie im Internet gefunden. Tolle Seite haben Sie da, genau das Richtige für mich. Also ich habe da eine Buchidee, die würde ich gerne machen."
FrauD: "Wie, machen. Schreiben?"
K: "Ja, und eben auch machen. Also ein Buch machen."
FrauD: "Um was für ein Thema geht es denn?"
Kundin: -überlegt ne Weile- "Also eine Mischung als Liebesroman, Harry Potter und Since Fiction."
FrauD: -verdreht die Augen- "Schön. Und was kann ich jetzt für Sie tun. Soll das Manuskript lektoriert werden? Oder korrigiert?"
K: "Nein, es ist ja noch nicht geschrieben."
FrauD: "Ach, Sie suchen einen Ghostwriter, der Ihre Idee schreibt?"
K: "Quatsch, schreiben kann ich doch selbst."
FrauD: -mittlerweile genervt- "Und was kann ich jetzt für Sie tun?"
K: "Sie? Gar nichts. Nur das Buch drucken."
FrauD: -versteht Bahnhof- "Wie, das Buch drucken? Ich bin doch keine Druckerei."
K: -schweigt lange- "Ach, Sie sind gar kein Verlag?"
(wenn ich einer wäre, hätte ich in dem Moment dicht gemacht).
FrauD: -bemüht höflich- "Nein, ich bin kein Verlag. Aber das steht ja auch auf der Seite, die Sie im Internet gefunden haben, oder?"
K: -empörter Tonfall- "Da stehen viele Bücher. Finden Sie nicht, dass das sehr irreführend ist, wenn Sie Ihre Kunden glauben lassen, Sie wären ein Verlag?"
(das hat bisher sooo noch keiner geglaubt, glaub ich)
FrauD: "Nein, denn da steht nichts von einem Verlag, da stehen nur Bücher, in denen Texte von mir zu finden sind. Und Bücher, die ich für andere Autoren "gemacht" habe, die damit zu einem Verlag gegangen sind."
K: "Unerhört. Was für ein Glück, dass ich das noch rechtzeitig gemerkt habe. Also Sie werde ich keinesfalls weiter empfehlen. Guten Tag."
*********
Worfür schreibe ich eigentlich so viele Texte, wenn die eh keiner liest? Glauben die Leute, ich hätt nix Besseres zu tun? Da krisch doch Plack.
SabineD - Okt 1, 18:13
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