Manchmal frage ich mich, was die Leute vor zwischen 30 und 44 Jahren zu Silvester gemacht haben, außer sich nackig und Kinder.
Es ist jedes Jahr das Gleiche: Ende September, Anfang Oktober ballen sich die Geburtstage, dass man meinen könnte, in den Jahren wären Silvester oder die Heizung - oder beides - ausgefallen.
Das ist irgendwie anstrengend.
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... ade.
Nicht zuletzt sind es immer wieder neue Erfahrungen, die ein Leben lebenswert und spannend machen.
Eine solche Erfahrung sucht mich derzeit heim. Man nennt sie wohl Schreibbockade, mir bisher völlig unbekannt. Egal, wie sinnvoll oder sinnbefreit meine geistigen Ergüsse waren, sie waren jedenfalls eine unerschöpfliche Quelle.
Aber im Augenblick herrscht in meinem Oberstübchen gähnende Leere wie in einem Haus nach dem Auszug. Als würden die Gedanken hallen und blöde Echos verursachen, die auch noch nuscheln.
Ich weiß nicht, ob mir diese Erfahrung gefällt, ich weiß es wirklich nicht. Vielleicht ein Zeichen, mal Pause zu machen, vielleicht aber auch nur eine Phase, die nächste Woche schon wieder Geschichte ist. Und vielleicht lohnt es sich nicht mal, diesem Thema einen Blogeintrag zu gönnen, weil es sein könnte, dass es sich damit zu wichtig genommen fühlt und weiter in den Vordergrund drängt.
Und vielleicht sollte ich jetzt einfach diese blöde Kiste ausmachen, meine Brut packen und draußen ein bisschen Sonne tanken. Vielleicht wäre das besser als zu versuchen, hier einen Text zu schreiben.
Vielleicht gibt es auch ein Paralleluniversum und ich bin grade auf der falschen Erde ... vielleicht.