Nachgedacht
Da begegnet man Menschen auf verschiedenen Ebenen. In (Bier)Gärten, Kneipen, auf der Straße, im Bus oder Zug, beim Einkaufen, beim Arzt ... und immer ist einer dabei, der philosophiert, labert und seine kleine Welt in Buchstaben packt, so schnell, dass der Zuhörer kaum folgen kann. Anfangs ist man geneigt, echtes Interesse zu zeigen, später wird es mehr und mehr zur Pflicht und irgendwann will man nichts mehr hören oder sehen von dem, was diese Typen einem da erzählen oder zeigen. Ihre ganze minimalistische Welt scheint sich nur um sie selbst zu drehen.
Sie reden selbst dann noch weiter, wenn niemand mehr da ist, der zuhört. Und irgendwann, vielleicht tief in der Nacht, fallen auch ihnen die Augen zu, sie schlafen ihr Elend aus, um beim Erwachen gerade wieder von vorne anzufangen und ihr Innerstes nach Außen zu tragen.
Wir kennen sie alle, diese Typen, die sich selbst so wichtig nehmen, Horden um sich scharen, Meinungen unters Volk werfen, Welten verbessern wollen und auf alles eine Antwort haben.
Damals hießen sie wohl Gurus. Da hat auch noch keiner an Blogger gedacht.
Sie reden selbst dann noch weiter, wenn niemand mehr da ist, der zuhört. Und irgendwann, vielleicht tief in der Nacht, fallen auch ihnen die Augen zu, sie schlafen ihr Elend aus, um beim Erwachen gerade wieder von vorne anzufangen und ihr Innerstes nach Außen zu tragen.
Wir kennen sie alle, diese Typen, die sich selbst so wichtig nehmen, Horden um sich scharen, Meinungen unters Volk werfen, Welten verbessern wollen und auf alles eine Antwort haben.
Damals hießen sie wohl Gurus. Da hat auch noch keiner an Blogger gedacht.
SabineD - Okt 16, 19:35
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