Das Grauen ist immer und überall
Liebhabern von Krimis und Thrillern mit Interesse für forensische Anthropologie/Rechtsmedizin kann ich guten Gewissens das Buch Die Chemie des Todes von Simon Beckett ans Herz legen, das ich mir am Wochenende vorgeknöpft habe.
Ob man einen strapazierfähigen Magen und gute Nerven braucht, um sich durch das 432 Seiten starke Buch zu lesen, kann ich nicht beurteilen. Mich erschüttern fiktive Geschichten auch in ekligen Details nicht wirklich, wenn es zur Geschichte passt.
Hier finde ich es sogar ausgesprochen interessant, mehr über die wissenschaftlichen Motive dieser oder jener Beobachtung zu erfahren.
Daneben gelingt Beckett ein Erzählton, der weitab vom konstruierten Ekelschauer objektiv Informationen weitergibt, die man entweder interessant findet, so wie ich, oder nicht.
Die Geschichte selbst bedient einige Klischees. Da ist der Protagonist, der ehemalige forensische Anthropologe und jetztige Allgemeinmediziner Dr. David Hunter, der sich verhärmt nach dem Tod von Frau und Kind von allem zurückzieht, was einst sein Leben ausgemacht hat. Da ist der Serienkiller, der Zeichen legt und eine Gemeinde in Angst und Schrecken jagt. Da sind die gegenseitigen Verdächtigungen der Bevölkerung - einer von ihnen muss es sein -, die sich natürlich schnell und mithilfe des Dorfpfarrers auf den Zugreisten richten. Da ist eine Liebesgeschichte zwischen Hunter und der ebenfalls zugereisten Lehrerin Jenny, die auch was zu verdauen hat. Und natürlich gerät auch des Doktors zarte Liebelei in die Fänge des Killers und in allerletzter Sekunde ...
Obwohl alles irgendwie schon mal da war - gut durchdacht und gelungen. Kurzweilig, informativ und spannend zu lesen.
Ob man einen strapazierfähigen Magen und gute Nerven braucht, um sich durch das 432 Seiten starke Buch zu lesen, kann ich nicht beurteilen. Mich erschüttern fiktive Geschichten auch in ekligen Details nicht wirklich, wenn es zur Geschichte passt.
Hier finde ich es sogar ausgesprochen interessant, mehr über die wissenschaftlichen Motive dieser oder jener Beobachtung zu erfahren.
Daneben gelingt Beckett ein Erzählton, der weitab vom konstruierten Ekelschauer objektiv Informationen weitergibt, die man entweder interessant findet, so wie ich, oder nicht.
Die Geschichte selbst bedient einige Klischees. Da ist der Protagonist, der ehemalige forensische Anthropologe und jetztige Allgemeinmediziner Dr. David Hunter, der sich verhärmt nach dem Tod von Frau und Kind von allem zurückzieht, was einst sein Leben ausgemacht hat. Da ist der Serienkiller, der Zeichen legt und eine Gemeinde in Angst und Schrecken jagt. Da sind die gegenseitigen Verdächtigungen der Bevölkerung - einer von ihnen muss es sein -, die sich natürlich schnell und mithilfe des Dorfpfarrers auf den Zugreisten richten. Da ist eine Liebesgeschichte zwischen Hunter und der ebenfalls zugereisten Lehrerin Jenny, die auch was zu verdauen hat. Und natürlich gerät auch des Doktors zarte Liebelei in die Fänge des Killers und in allerletzter Sekunde ...
Obwohl alles irgendwie schon mal da war - gut durchdacht und gelungen. Kurzweilig, informativ und spannend zu lesen.
SabineD - Okt 21, 17:00
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