Zwischen den Jahren mit besten Vorsätzen
Jeder weiß, was damit ungefähr gemeint ist, aber keiner kann's richtig genau erklären.
Die Tage, die man Zwischen den Jahren nennt, sind grässlich und unvollendet. Nicht Fisch und nicht Fleisch. Ich quäle mich dabei immer, weil kein richtiger Schwung zum Arbeiten da ist. Eigentlich ist wieder Alltag und bis Silverster/Neujahr noch ein paar Stunden hin, die man auch irgendwie rumkriegen muss. Andererseits sind noch Post-Feiertage und kaum ein Mensch muss arbeiten.
Ich kann euch sagen, ich bin froh, wenn der Scheiß vorbei ist und der Wechsel endlich vollbracht. Das Silvesterzeug brauche ich eh nicht.
Einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr geht gleich ab dem 2. Januar in seine Erfüllung: FrauD wird fasten. Und zwar konsequent. Nach dem ganzen Weihnachtsmästzeug und an dem Tisch und dem Baum tut das not.

Eingeplant ist bis zum 22. März. Vor einigen Jahren habe ich ganz bieder immer von Aschermittwoch bis Ostern gefastet, doch wegen dies und das fiel es leider in den letzten Jahren aus. Irgendwas ist ja immer. Und damit mir dieses Jahr nicht wieder was dazwischen kommt und keine Ausreden da sind, starte ich etwas früher, dafür ein bisschen länger.
10 bis 14 +/- x Tage gibt's dann erst mal - außer Brühe und Säfte und Wasser - gar nix. Nach den ersten drei Tagen und wenn der ganze Schlammotz ausgespült ist, ist auch erfreulicherweise der Hunger weg. Könnte also sein, dass ich zwischen dem 2. und 5. Januar entweder nicht blogge oder schlecht gelaunt bin.
Die spätere Nahrungsaufnahme wird sich zu 99% aus Obst und Gemüse und ab und zu Fisch zusammensetzen. Das eine Prozent lasse ich mal offen für die kleine Sünderin. Aber vermutlich kommt das nicht zum Einsatz, denn wenn ich erst mal richtig drin bin, bin ich drin. Jedenfalls war es immer so und ich hoffe, daran wird sich auch nichs ändern.
Überwiegend werde ich mich von Salaten mit Scharf ernähren. Ich esse ja unheimlich gerne scharf und kann es auch, sowohl schlucken wie vertragen. Das hat die angenehme Begleiterscheinung, dass man viel Durst bekommt und entsprechend viel trinkt, was oberstes Gebot beim Fasten ist.
Strikt verboten sind Fett (na ja, hier und da ein Tröpfchen Öl fürs Dressing), Fleisch, Süßigkeiten jeglicher Coleur und Alkohol. Kaffee gibt's auch nur in Maßen. Als bekennende Kaffeesüchtige wird das schwer. Aber auch hier sind nur die ersten Tage schlimm, denn wenn der Magen richtig leer ist, vergeht mir meist die Lust auf Koffein und da ich mindestens genauso gerne Tee trinke ...
Aber warum Fasten? Da hat jeder sicher seinen eigenen Kopf-Guru, der ihn durch diese Strapazen treibt, die eigentlich keine wirklichen sind.
Bei mir gab vor ca. 13 Jahren eine Arbeitskollegin den Auschlag. Nach der Geburt von unserem Großen hatte ich was abzunehmen. Besagte Kollegin war damals etwa in ihrer dritten Fastenwoche und wurde von Tag zu Tag hübscher. Also nicht nur äußerlich, weil ihr die verschwundenen Kilos gar nicht fehlten, sondern insgesamt. Sie war gut gelaunt, strahlte den ganzen Tag vor sich her und verbreitete einen Esprit, dem man sich nur schwer entziehen konnte. Gleichzeitig war sie ausgeglichen und besonnen, wirkte überhaupt nicht mehr gestresst und machte scheinbar alles mit Links.
Nachdem ich mich habe von ihr aufklären lassen, wie sie die Sache angeht und was das mit ihr macht, habe ich es gewagt. Und ich muss sagen: Sie hat recht behalten.
Auch wenn viele den Kopf darüber schütteln, es ist tatsächlich eine Wellness- und Wohlfühlzeit für den Körper und den Geist. Besonders Letzterer profitiert davon, denn der Kopf wird freigeblasen von viel Schrott und Überfluss.
Dass man nebenbei auch ein paar Kilo abnimmt - na, schaden kann's nicht. Mir jedenfalls.
Und nach einem knappen Vierteljahr Großreinigung sollte den restlichen Vorsätzen und ihrer Erfüllung auch nichts mehr im Wege stehen ;)
Die Tage, die man Zwischen den Jahren nennt, sind grässlich und unvollendet. Nicht Fisch und nicht Fleisch. Ich quäle mich dabei immer, weil kein richtiger Schwung zum Arbeiten da ist. Eigentlich ist wieder Alltag und bis Silverster/Neujahr noch ein paar Stunden hin, die man auch irgendwie rumkriegen muss. Andererseits sind noch Post-Feiertage und kaum ein Mensch muss arbeiten.
Ich kann euch sagen, ich bin froh, wenn der Scheiß vorbei ist und der Wechsel endlich vollbracht. Das Silvesterzeug brauche ich eh nicht.
Einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr geht gleich ab dem 2. Januar in seine Erfüllung: FrauD wird fasten. Und zwar konsequent. Nach dem ganzen Weihnachtsmästzeug und an dem Tisch und dem Baum tut das not.

Eingeplant ist bis zum 22. März. Vor einigen Jahren habe ich ganz bieder immer von Aschermittwoch bis Ostern gefastet, doch wegen dies und das fiel es leider in den letzten Jahren aus. Irgendwas ist ja immer. Und damit mir dieses Jahr nicht wieder was dazwischen kommt und keine Ausreden da sind, starte ich etwas früher, dafür ein bisschen länger.
10 bis 14 +/- x Tage gibt's dann erst mal - außer Brühe und Säfte und Wasser - gar nix. Nach den ersten drei Tagen und wenn der ganze Schlammotz ausgespült ist, ist auch erfreulicherweise der Hunger weg. Könnte also sein, dass ich zwischen dem 2. und 5. Januar entweder nicht blogge oder schlecht gelaunt bin.
Die spätere Nahrungsaufnahme wird sich zu 99% aus Obst und Gemüse und ab und zu Fisch zusammensetzen. Das eine Prozent lasse ich mal offen für die kleine Sünderin. Aber vermutlich kommt das nicht zum Einsatz, denn wenn ich erst mal richtig drin bin, bin ich drin. Jedenfalls war es immer so und ich hoffe, daran wird sich auch nichs ändern.
Überwiegend werde ich mich von Salaten mit Scharf ernähren. Ich esse ja unheimlich gerne scharf und kann es auch, sowohl schlucken wie vertragen. Das hat die angenehme Begleiterscheinung, dass man viel Durst bekommt und entsprechend viel trinkt, was oberstes Gebot beim Fasten ist.
Strikt verboten sind Fett (na ja, hier und da ein Tröpfchen Öl fürs Dressing), Fleisch, Süßigkeiten jeglicher Coleur und Alkohol. Kaffee gibt's auch nur in Maßen. Als bekennende Kaffeesüchtige wird das schwer. Aber auch hier sind nur die ersten Tage schlimm, denn wenn der Magen richtig leer ist, vergeht mir meist die Lust auf Koffein und da ich mindestens genauso gerne Tee trinke ...
Aber warum Fasten? Da hat jeder sicher seinen eigenen Kopf-Guru, der ihn durch diese Strapazen treibt, die eigentlich keine wirklichen sind.
Bei mir gab vor ca. 13 Jahren eine Arbeitskollegin den Auschlag. Nach der Geburt von unserem Großen hatte ich was abzunehmen. Besagte Kollegin war damals etwa in ihrer dritten Fastenwoche und wurde von Tag zu Tag hübscher. Also nicht nur äußerlich, weil ihr die verschwundenen Kilos gar nicht fehlten, sondern insgesamt. Sie war gut gelaunt, strahlte den ganzen Tag vor sich her und verbreitete einen Esprit, dem man sich nur schwer entziehen konnte. Gleichzeitig war sie ausgeglichen und besonnen, wirkte überhaupt nicht mehr gestresst und machte scheinbar alles mit Links.
Nachdem ich mich habe von ihr aufklären lassen, wie sie die Sache angeht und was das mit ihr macht, habe ich es gewagt. Und ich muss sagen: Sie hat recht behalten.
Auch wenn viele den Kopf darüber schütteln, es ist tatsächlich eine Wellness- und Wohlfühlzeit für den Körper und den Geist. Besonders Letzterer profitiert davon, denn der Kopf wird freigeblasen von viel Schrott und Überfluss.
Dass man nebenbei auch ein paar Kilo abnimmt - na, schaden kann's nicht. Mir jedenfalls.
Und nach einem knappen Vierteljahr Großreinigung sollte den restlichen Vorsätzen und ihrer Erfüllung auch nichts mehr im Wege stehen ;)
SabineD - Dez 27, 14:40
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