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23. 01. 08

Das perfekte Blog-Dinner

Essen

Sieht gut aus? Na egal, schmeckt jedenfalls gut.

Ausgedünnt

Seit was weiß ich wie viel Jahren schaue ich immer wieder mal bei Sandra Uschtrin vorbei und halte mich dabei auf dem Laufenden, welche Ausschreibungen gerade aktuell sind. Ich gestehe, dass ich Anfang des 21. Jahrhunderts auch an einigen teilgenommen habe und es in dieser Folge zu diversen veröffentlichten Geschichten aus meiner Feder kam. Eine im Grunde nette Sache, über die allerdings die meisten Dranbleiber im Laufe der Jahre hinauswachsen. Man will irgendwann mehr als ein paar Seiten von sich selbst gegen einen lauwarmen - meist virtuellen - Händedruck in einem Buch finden, das kaum ein Mensch kauft. Natürlich ist der Kick anfangs motivierend, aber er vergeht auch wieder.
Mir ist gerade ausgefallen, dass dieser Kick offenbar auch den ausschreibenden Organen nicht mehr reicht, denn was sich da derzeit anbietet, scheint mir nur ein Bruchteil von dem zu sein, was noch vor drei, vier Jahren möglich war.
Einzig interessant für mich persönlich wäre da der momentan ausgeschriebene Kärntner Krimipreis 2008 mit dem putzigen Thema "Money. Geschichten von schönen Scheinen".

Woran das wohl liegen mag? Wird so viel Scheiße eingereicht, dass den Initiatoren langsam die Puste wegbleibt? Oder sollen Lesen und Bücher doch abgeschafft werden? Das wäre doch richtig schade.

Wie Arbeit geht

Sein eigener Herr, Chef und Meister sein, das ist verlockend und nett. Nach acht bis 12 Jahren sollte ich wissen, dass Strukturen aber auch in solche Alltage gehören und man besser mit ausgetüftelten Plänen in den Arbeitstag steigt. Selbst wenn man sich abends darüber kaputt lacht, weil solche Pläne so gut wie immer durchkreuzt werden. Meist von einem selbst.
Jetzt ist mir allerdings ein Patzer passiert, der peinlich ist. Eine sich ziemlich schleppende Sache, in der es um einen potenziellen Auftrag geht, habe ich doch glatt versemmelt und muss jetzt schauen, ob ich das noch gebügelt bekomme. Ich hatte nämlich versprochen, eine Arbeitsprobe abzuliefern. Will sagen, einige wenige Seiten eines Manuskripts probezulektorieren. Und das am Montag. Höhöhö.
Normalerweise mache ich so einen Scheiß nicht mehr - also auf Probe arbeiten. Aber ... kann man denn immer nur auf Prinzipien rumreiten?
Versprochen ist aber versprochen. Meist halte ich mich auch dran.
Vermutlich steht jetzt vergeudete Lebenzeit ins Haus und mich erwartet entweder ein Anschiss, eine Nichtantwort oder ein "Auftrag ist schon weg".

Das sind solche Momente, da wünsche ich mir dringend einen Chef, der mir stündlich sagt, was ich machen muss. Eine Arbeit, in der eben auch bezahlt wird. Nach Leistung oder meinentwegen auch nur Anwesenheit.
Werde ich eigentlich nie gescheit?

Kauf das Buch!

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Wer lesen kann, ist - klar - im Vorteil



Karen Rose
Todesschrei


Stieg Larsson
Verdammnis


Simon Beckett
Leichenblässe


Peter James
Nicht tot genug


Joy Fielding
Flieh wenn du kannst



Susanne Mischke
Der Tote vom Maschsee


Cody McFadyen
Der Todeskünstler


Sabine Thiesler
Die Totengräberin


Gisa Klönne
Nacht ohne Schatten



Kerstin Gier
Die Patin


Charlotte Link
Die letzte Spur


Elisabeth Herrmann
Das Kindermädchen


Jilliane Hoffman
Vater unser


Achim Albrecht
Im Netz des Chamäleons


Cody McFadyen
Das Böse in uns


Sabine Kornbichler
Gefährliche Täuschung

Ich seh dich