Reden ist Silber, Schreiben ist Gold
Ich lese meist mehrere Bücher nebeneinander. Wieso, weiß ich nicht genau, vielleicht, weil ich mich einfach nicht entscheiden kann, in welcher Reihenfolge ich sie lesen soll. Im Augenblick liegen im Schlafzimmer zwei und im Wohnzimmer drei, während die nächste Charge sich schon aufgeregt im Regal stapelt. Vielleicht liegts aber auch einfach an meiner Faulheit, immer dann, wenn ich am Wochenende oder abends zum Buch greifen will, erst auf Wanderschaft gehen zu müssen, um das aktuelle wieder von A nach B zu schleppen und umgekehrt.
Eines der letzten gelesenen Bücher war Der Tote vom Maschsee von Susanne Mischke.
Sie hat wieder mal ein wunderbares Buch geschrieben, das ich gerne und mit vielen Schmunzelchen gelesen habe.
Mit einerabgetrennten Zunge auf der Gedenkstätte der Opfer von Fritz Haarmann fängt alles an. Und kurz drauf findet man im Maschsee den dazugehörigen Toten, einen bekannten Psychiater. Doch bei dem einen Toten bleibt es nicht, au Backe. Wer geht hier wohl um? Das herauszufinden, ist jetzt Sache des reizenden Ermittlerteams um Bodo Völxen.
Neben einer spannenden Geschichte mit einer unerwarteten Auflösung wurde auch wieder meine Erwartung nach lebendigen und ausgefallenen Figuren erfüllt, von denen es reichlich gibt.
Mir persönlich hat es diesmal Hauptkommissarin Oda besonders angetan, aber ich kann versprechen, dass ingesamt ordentlich gemenschelt wird, was Susannes Bücher allesamt so liebenswert macht. Ob das nun die tiefgründige Sophie aus Die Eisheilige ist, die ganz lässig tolle Kleider schneidert und nebenbei ein paar Leuten den Tod wünscht, der auch prompt eintritt, oder die Hut-verrückte Mathilde aus Liebeslänglich, die sich von der abgeklärten Lehrerin in ein Knastgroupie verwandelt und sich einen Lebenslänglichen anlacht, oder die Bewohner der abgedrehten WG des alten Gutshofs in Wölfe und Lämmer ... sie schafft es immer wieder, ihren sehr besonderen und doch so alltäglichen Figuren Leben einzuhauchen, so dass man sie nach ein paar Seiten schon zu kennen glaubt und regelrecht vor sich sieht.
Also, alle mal kaufen gehen und applaudieren, bevor die nächste Auflage auch weg ist.
(Nein, ich schreib das nicht, weil SusanneM hier mitliest, aber was gut ist, darf auch gelobt werden, bitteschön)
Eines der letzten gelesenen Bücher war Der Tote vom Maschsee von Susanne Mischke.
Sie hat wieder mal ein wunderbares Buch geschrieben, das ich gerne und mit vielen Schmunzelchen gelesen habe.
Mit einerabgetrennten Zunge auf der Gedenkstätte der Opfer von Fritz Haarmann fängt alles an. Und kurz drauf findet man im Maschsee den dazugehörigen Toten, einen bekannten Psychiater. Doch bei dem einen Toten bleibt es nicht, au Backe. Wer geht hier wohl um? Das herauszufinden, ist jetzt Sache des reizenden Ermittlerteams um Bodo Völxen.
Neben einer spannenden Geschichte mit einer unerwarteten Auflösung wurde auch wieder meine Erwartung nach lebendigen und ausgefallenen Figuren erfüllt, von denen es reichlich gibt.
Mir persönlich hat es diesmal Hauptkommissarin Oda besonders angetan, aber ich kann versprechen, dass ingesamt ordentlich gemenschelt wird, was Susannes Bücher allesamt so liebenswert macht. Ob das nun die tiefgründige Sophie aus Die Eisheilige ist, die ganz lässig tolle Kleider schneidert und nebenbei ein paar Leuten den Tod wünscht, der auch prompt eintritt, oder die Hut-verrückte Mathilde aus Liebeslänglich, die sich von der abgeklärten Lehrerin in ein Knastgroupie verwandelt und sich einen Lebenslänglichen anlacht, oder die Bewohner der abgedrehten WG des alten Gutshofs in Wölfe und Lämmer ... sie schafft es immer wieder, ihren sehr besonderen und doch so alltäglichen Figuren Leben einzuhauchen, so dass man sie nach ein paar Seiten schon zu kennen glaubt und regelrecht vor sich sieht.
Also, alle mal kaufen gehen und applaudieren, bevor die nächste Auflage auch weg ist.
(Nein, ich schreib das nicht, weil SusanneM hier mitliest, aber was gut ist, darf auch gelobt werden, bitteschön)
SabineD - Mrz 14, 09:33
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