Generation Vollidioten
Als Mutter soll man ja von seinen Kindern nur das Beste erzählen und halten. Kein Problem im HauseD, denn wir können uns für die halbwegs wohlerzogene Brut (noch) auf die Schulter klopfen, auch wenn da noch einige Ecken und Kanten sind, die geschliffen werden müssen. Gerade die Pubertät ist eine Zeit, in der man lieber mal die Ohren zuklappt und nicht alles auf die Goldwaage legen soll, wo Geduld und lange Zügel sich die Waage halten sollten und Gelassenheit vermutlich mehr bringt als permanentes Verzweifeln oder Rumbrüllen.
Erschreckend finde ich allerdings jedes Mal, wenn mir solche Möchtegernerwachsenen im Alter unseres Großen begegnen, die meinen, Stinkefinger zeigen gehöre zum allgemein verbreiteten Begrüßungsritual oder Sprüche wie "Ey Alde, was guckst so krass?" würden mir irgendwas sagen.
Der eine oder andere dieser AKs (ich nenne sie mal Arschlochkids, völlig banane, ob vom Grundwesen so geboren oder anerzogen) ist mir leider persönlich bekannt und da taucht dann, ob ich will oder nicht, das Bild des kreischenden und blubbernden Kleinkinds vor mir auf, das ich schon kannte.
Oft konnte man am Rande da auch die Entwicklung mitverfolgen. Bleibt ja nicht aus, wenn die Kurzen zusammen in den Kindergarten oder die Schule gehen und man sowohl den elterlichen Umgang sowie die damit verbundenen Sorgen mehr oder weniger deutlich mitbekommt.
Ich habe nie begreifen können, dass eine Mama noch schmerzverzerrt lächelte, wenn ihr zweibeiniger externer Gendefekt mit nicht mal fünf Jahren auf sie eintrat oder sie anspuckte, obwohl selbst nach dem 38sten "Maximilian Sebastian, willst du das bitte sein lassen?" kein "Ja" von der anderen Seite zu erwarten war. Und gesagt habe ich auch nichts, nur, wenn diese AKs, es bei mir versuchten. Dann gab es klare Worte: "Trittst oder spuckst du mich, mache ich dasselbe mit dir"*Böserblick*.
Aber gedacht habe ich damals schon: au backe. Besonders deshalb, weil viele dieser Übermütter und -väter völlig verschnupft sind, wenn man sie darauf hinweist, dass dem Balg auch die kleinste Annäherung an das fehlt, was man Anstand oder Respekt vor anderen schimpft. Um Gottes willen, doch nicht ihre Kinder, diese Goldstücke sind ja so gelungen und brav … kotz.
Das sind später die gleichen, denen man als Wink zu verstehen gibt, dass ihr AK bei einem eingebrochen sei oder was kaputt gemacht hat. „Nie im Leben, beweis das erst mal, dass das meiner war …“ Klar, Fotos, Fingerabdrücke, Geständnis … nein, verflixt, er war’s nicht. Kann’s ja nicht gewesen sein, denn daheim verkündet er heulend seine Unschuld. Verschwörung schreien sie laut. Ha.
Und es sind die gleichen, die dann – still und heimlich – diese menschlichen Versehen in Erziehungscamps stecken oder mit ihnen von einem Psychologen zum nächsten rennen, eimerweise Ritalin daheim haben und auf die Bibel schwören: „MEIN Kind lügt MICH nicht an.“
Na – wie doof kann man sein, das zu glauben? Würde ich meinen alles glauben, würden die mir auch die Säcke so voll machen. Vertrauen ist gut … nä?
Heute sehe ich mich mit perverser Genugtuung bei vielen recht behalten zu haben. Au backe hoch zwei.
Hyperantiautoritäre Erziehung, Aufpolierung von nicht vorhandenem Selbstbewusstsein und tägliche Pflege eines kranken Egoismus gepaart mit der Gleichgültigkeit überstresster oder überforderter Eltern und was weiß ich noch alles sorgen scheinbar dafür, dass mehr solche Rotznasen unsere Straßen passieren, als man vertragen kann.
Würden meine Ableger ein solches Verhalten fremden Erwachsenen gegenüber praktizieren, wie ich ihm schon mehrfach in letzter Zeit ausgesetzt war, ich würde ihnen heute noch die Hose runterziehen und ihnen den nackten Arsch versohlen, dass sie drei Tage nur auf einem Gummiring sitzen könnten. Aber hallo. Die ganze bunte Palette altmodischer Bestrafungen würde ich abarbeiten, wenn es denn sein müsste. Dass es bisher noch nicht sein musste, dürfte auch seine Gründe haben.
Nun habe ich kein Problem damit, auf das gleiche Niveau dieser AKs zu rutschen und einen Stinkefinger mit ebensolchem zu beantworten oder auch ein paar Halbhirnlose des Grundstücks zu verweisen mit dem Rat, sich erst dann wieder blicken zu lassen, wenn außer den Sackhaaren auch ein bisschen Verstand gewachsen ist.
Aber es macht mir pauschal schon Angst darüber nachzudenken, dass solche AKs heute keine Ausnahme mehr sind sondern sich langsam den Rang der Regel erpöbeln. Angst, dass es kaum möglich ist, die eigenen davon fernzuhalten, Angst, dass so was „ansteckend“, weil zu selbstverständlich sein kann und Angst, dass diese Phase, die so erschreckend lange bei manchen dauert, gar keine Phase ist, sondern eine grundsätzliche Art, die irgendwann kaum mehr zu steuern ist.
Nicht dass mich jetzt jemand falsch versteht. Ich mag Kinder (jedenfalls meine), aber was dieser Sumpf heuer entlässt … ich meine, hier gehört doch zuerst mal den Eltern so richtig eins verbraten, denn die haben’s mit Erfolg und von Anfang an mit ihrer Tüdeldü-Erziehung vergeigt.
Erschreckend finde ich allerdings jedes Mal, wenn mir solche Möchtegernerwachsenen im Alter unseres Großen begegnen, die meinen, Stinkefinger zeigen gehöre zum allgemein verbreiteten Begrüßungsritual oder Sprüche wie "Ey Alde, was guckst so krass?" würden mir irgendwas sagen.
Der eine oder andere dieser AKs (ich nenne sie mal Arschlochkids, völlig banane, ob vom Grundwesen so geboren oder anerzogen) ist mir leider persönlich bekannt und da taucht dann, ob ich will oder nicht, das Bild des kreischenden und blubbernden Kleinkinds vor mir auf, das ich schon kannte.
Oft konnte man am Rande da auch die Entwicklung mitverfolgen. Bleibt ja nicht aus, wenn die Kurzen zusammen in den Kindergarten oder die Schule gehen und man sowohl den elterlichen Umgang sowie die damit verbundenen Sorgen mehr oder weniger deutlich mitbekommt.
Ich habe nie begreifen können, dass eine Mama noch schmerzverzerrt lächelte, wenn ihr zweibeiniger externer Gendefekt mit nicht mal fünf Jahren auf sie eintrat oder sie anspuckte, obwohl selbst nach dem 38sten "Maximilian Sebastian, willst du das bitte sein lassen?" kein "Ja" von der anderen Seite zu erwarten war. Und gesagt habe ich auch nichts, nur, wenn diese AKs, es bei mir versuchten. Dann gab es klare Worte: "Trittst oder spuckst du mich, mache ich dasselbe mit dir"*Böserblick*.
Aber gedacht habe ich damals schon: au backe. Besonders deshalb, weil viele dieser Übermütter und -väter völlig verschnupft sind, wenn man sie darauf hinweist, dass dem Balg auch die kleinste Annäherung an das fehlt, was man Anstand oder Respekt vor anderen schimpft. Um Gottes willen, doch nicht ihre Kinder, diese Goldstücke sind ja so gelungen und brav … kotz.
Das sind später die gleichen, denen man als Wink zu verstehen gibt, dass ihr AK bei einem eingebrochen sei oder was kaputt gemacht hat. „Nie im Leben, beweis das erst mal, dass das meiner war …“ Klar, Fotos, Fingerabdrücke, Geständnis … nein, verflixt, er war’s nicht. Kann’s ja nicht gewesen sein, denn daheim verkündet er heulend seine Unschuld. Verschwörung schreien sie laut. Ha.
Und es sind die gleichen, die dann – still und heimlich – diese menschlichen Versehen in Erziehungscamps stecken oder mit ihnen von einem Psychologen zum nächsten rennen, eimerweise Ritalin daheim haben und auf die Bibel schwören: „MEIN Kind lügt MICH nicht an.“
Na – wie doof kann man sein, das zu glauben? Würde ich meinen alles glauben, würden die mir auch die Säcke so voll machen. Vertrauen ist gut … nä?
Heute sehe ich mich mit perverser Genugtuung bei vielen recht behalten zu haben. Au backe hoch zwei.
Hyperantiautoritäre Erziehung, Aufpolierung von nicht vorhandenem Selbstbewusstsein und tägliche Pflege eines kranken Egoismus gepaart mit der Gleichgültigkeit überstresster oder überforderter Eltern und was weiß ich noch alles sorgen scheinbar dafür, dass mehr solche Rotznasen unsere Straßen passieren, als man vertragen kann.
Würden meine Ableger ein solches Verhalten fremden Erwachsenen gegenüber praktizieren, wie ich ihm schon mehrfach in letzter Zeit ausgesetzt war, ich würde ihnen heute noch die Hose runterziehen und ihnen den nackten Arsch versohlen, dass sie drei Tage nur auf einem Gummiring sitzen könnten. Aber hallo. Die ganze bunte Palette altmodischer Bestrafungen würde ich abarbeiten, wenn es denn sein müsste. Dass es bisher noch nicht sein musste, dürfte auch seine Gründe haben.
Nun habe ich kein Problem damit, auf das gleiche Niveau dieser AKs zu rutschen und einen Stinkefinger mit ebensolchem zu beantworten oder auch ein paar Halbhirnlose des Grundstücks zu verweisen mit dem Rat, sich erst dann wieder blicken zu lassen, wenn außer den Sackhaaren auch ein bisschen Verstand gewachsen ist.
Aber es macht mir pauschal schon Angst darüber nachzudenken, dass solche AKs heute keine Ausnahme mehr sind sondern sich langsam den Rang der Regel erpöbeln. Angst, dass es kaum möglich ist, die eigenen davon fernzuhalten, Angst, dass so was „ansteckend“, weil zu selbstverständlich sein kann und Angst, dass diese Phase, die so erschreckend lange bei manchen dauert, gar keine Phase ist, sondern eine grundsätzliche Art, die irgendwann kaum mehr zu steuern ist.
Nicht dass mich jetzt jemand falsch versteht. Ich mag Kinder (jedenfalls meine), aber was dieser Sumpf heuer entlässt … ich meine, hier gehört doch zuerst mal den Eltern so richtig eins verbraten, denn die haben’s mit Erfolg und von Anfang an mit ihrer Tüdeldü-Erziehung vergeigt.
SabineD - Apr 21, 15:09
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