[>>]

27. 02. 09

Was - Wäre - Wenn

Mit diesen 3 Ws fangen viele Autoren an, ihre Geschichten zu erfinden.
Nachdem ich nun das hier gelesen habe - ein wundersames Wunder, das gar nicht so wundersam ist *geheimnisaufdrösel: da isses - musste ich mal schnell in meinen virtuellen Schubladen kramen, denn das kam mir ein bisschen bekannt vor. Da hat sich im Laufe der Jahre ein Berg von Was-Wäre-Wenns angehäuft, mit denen könnte ich den Buchmarkt sicher alleine bedienen.
Und ich ahnte es. Gefunden im Jahr 2004:

Was wäre, wenn du einen Mord begangen hättest, von dem bis heute niemand etwas weiß, außer dir selbst?
Was wäre, wenn dein Leben mit diesem dunklen Geheimnis seitdem nur noch aus Flucht und Angst besteht?
Was wäre, wenn du zwanzig Jahre später, als du endlich versuchst, diese diese Angst abzulegen und ein normales Leben zu führen, eine E-Mail mit folgendem Satz bekommst: "Ich kenne dein Geheimnis!"
Was wäre, wenn du jetzt in Panik gerätst und dich zwischen Selbstmordgedanken, einem möglichen Geständnis und wahnsinnigem Hass auf den unbekannten Absender verlierst?
Was wäre, wenn du vor lauter Misstrauen einen weitere Mord begehst und ausgerechnet den Menschen tötest, der dir am meisten bedeutet?
Und was wäre, wenn du dann an den Ort deines Verbrechens zurückkehrst und dort eine grauenhafte Entdeckung machen musst?


Tja, dann wärst du die Hauptfigur in meiner Geschichte.

Spieglein Spieglein

Mir war mal nach Abwechslung. Fällt es sehr auf?

♀ Frauenpower ♫

Grade im Radio gehört und mitgesungen:

25 years and my life is still
Trying to get up that great big hill of hope for a destination.
I realized quickly when I knew I should
That the world was made up of this brotherhood of man
For whatever that means

And so I cry sometimes when I'm lying in bed
Just to get it all out what's in my head
And I, I'm feelin' a little peculiar
And so I wake in the mornin' and I step outside,
Then I take a deep breath
And I get real high
And I scream from the top of my lungs: what's goin' on?
...

Und jetzt in echt.


Ich glaub, ich muss mal die Gitarre wieder rausholen.
Was für ein Song.

Facebook Farce

Man muss ja nicht alles mitmachen. Gut und schön, die Netzwelt, und wenn - endlich hoffentlich schnellstens - Frühling und Sommer kommen, ist FrauD auch wieder anderweitig mehr beschäftigt. Aber nach dem kürzlichen Skandal um Facebook, deren Obis Nutzerdaten bis zum jüngsten Tag Nutzerdaten speichern wollten und jetzt die glorreiche Idee dahin werfen, die Nutzer könnten die AGB ja auch mitbestimmen, finde ich die Grenzen der Demokratie deutlich überschritten.
Ausklinken heißt da meine demokratische Antwort.
Mir reichen die Spammer und anderen Flegel eh schon, die über Immpressumspionage dafür sorgen, dass ich permanent mit Anrufen, Mails und sogar Postsendungen von irgendwem überschwemmt werde, den ich gar nicht kenne und gar nicht kennen will. Und wenn es nicht sein müsste, würde ich einen Teufel tun und irgendwem erklären, wer ich bin, warum und wie viele.
Aber gerade auch da, wo man ja bemüht authentisch sein soll und muss, grade da ... finde ich nicht gut, ehrlich. Gar nicht gut.

Eine Liebeserklärung

Es gibt Gründe, warum Stephen King für mich einer der verdientesten und besten Autoren der Gegenwart ist, und einer davon heißt The Green Mile.
Ich habe das Buch in den 90ern gelesen. Nein, quatsch. Ich hab's in mich aufgesaugt wie ein trockener Schwamm das Wasser. Die Buchstaben quasi inhaliert, während ich über Stunden in einer Art Vakuum gehockt habe und die Welt drum herum mich mal konnte.
Gestern abend lief wieder die Verfilmung mit Tom Hanks in der Rolle des Paul Edgecomb, Aufseher von Block E / Todeszelle.
Das Buch habe ich bis heute etwa dreimal gelesen, den Film vier- oder fünfmal geguckt. Könnte nicht sagen, was "besser" ist, weil irgendwie zwei völlig unterschiedliche Darstellungen sind, von der eine so gut gelungen ist wie die andere.
Ein weiterer Grund, warum King für mich der King ist, ist das Buch Das Spiel, über das ich mich hier im Blog schon öfter ausgelassen habe.
Und natürlich hat er noch weitere tolle Bücher geschrieben, die ich längst nicht alle gelesen habe und von denen mir auch das eine oder andere nicht so gefällt. Den Anspruch habe ich gar nicht an ihn.
Aber beeindruckt haben mich unter anderem noch:
Carrie
Shining (Film wie Buch)
Friedhof der Kuscheltiere
Sie (Misery)
Langoliers
Dolores

Das Leben und das Schreiben ist übrigens einer der ganz wenigen "Autorenratgeber", die ich bedenkenlos weiterempfehlen kann und der sich mMn von der Masse der Schreibbesserwisser deutlich abhebt.

Wenn es jemand wirklich verdient, so in den Schriftstellerhimmel gehoben zu werden, dann King. Dem lege ich mein Schreibherz zu Füßen.

Guten Morgen übrigens.

Kauf das Buch!

ProText

Neue Seite 1

Faire Verlage

Aktionsbündnis für faire Verlage

Verjährtes

Februar 2009
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 2 
 4 
 6 
 7 
 8 
12
15
16
21
 
 

Wer lesen kann, ist - klar - im Vorteil



Karen Rose
Todesschrei


Stieg Larsson
Verdammnis


Simon Beckett
Leichenblässe


Peter James
Nicht tot genug


Joy Fielding
Flieh wenn du kannst



Susanne Mischke
Der Tote vom Maschsee


Cody McFadyen
Der Todeskünstler


Sabine Thiesler
Die Totengräberin


Gisa Klönne
Nacht ohne Schatten



Kerstin Gier
Die Patin


Charlotte Link
Die letzte Spur


Elisabeth Herrmann
Das Kindermädchen


Jilliane Hoffman
Vater unser


Achim Albrecht
Im Netz des Chamäleons


Cody McFadyen
Das Böse in uns


Sabine Kornbichler
Gefährliche Täuschung

Ich seh dich