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04. 03. 09

Bumsen in Hessen

Was erst mal fröhlich und nach Spaß klingt, hat mich vorhin im ersten Moment doch ein wenig erschreckt. Schuhe kaufen mit dem großen, dem kleinen und einem fremden Kind. Das ging gut. FrauD hat die Brut nämlich im Griff. Dann ab nach Hause über die Umgehung. Die ist zwischen dem Deichgeschäft und dem D'schen Wohnort ungefähr drei Abfahrten lang. Im letzten Drittel ist es dann passiert. Vor uns ein notleidendes Auto (angelehnt an das Unwort des Jahres), davor einer von diesen Kleinstwagen in Schwarz, deren Marke man heute nur noch schwer bestimmen kann, wenn man zu weit weg ist, um sie abzulesen ... die sehen ja irgendwie alle gleich aus.
Binnen zwei Sekunden kam der Schwarze der Leitplanke ziemlich nah - es machte *bums-knirsch-krach* - es wirbelte kurz Staub von der Planke hoch, die ihren Job machte und brav leitete, dann war er wieder zwischen den weißen Streifen, die die Fahrbahn markieren. Und fuhr ungerührt weiter, so als wäre gar nix passiert. Mit relativ vollständig demolierter Beifahrerseite.
Der Notleidende vor uns zeigte uns die Rücklichter und hielt ab sofort dreihundert Meter Sicherheitsabstand.
Erst an der nächsten Ampel konnte ich einen Blick auf das Nummernschild des Schwarzen legen.
Jetzt überleg ich: Müssen die extra zum Bumsen von Aachen nach Hessen kommen?

Lang nicht gehört ...

... und gleich wiedererkannt.
Hach, ich lieb den Axl ja ein bisschen, ich geb's zu.

Fundstücke

Beim Aufräumen in Outlook entdeckt:

Liebe FrauD,
wie ich ihrer Wepseite entnehme arbeiten sie ja auch als Ghostrider ...


Wusst ich's doch. Lieber Ghostrider als gar kein Ferd ;)

Ein unmoralisches Angebot

Als Robert Redford 1993 Demi Moore das unmoralische Angebot machte, für eine Nacht mit ihm eine Million Dollar zu zahlen, war ich – zugegeben – neidisch und stellte mir manchmal vor, wie es wäre, ein ebensolches Angebot zu bekommen. Eine Nacht, meine Güte, was ist schon eine verdammte Nacht, wenn man sich anschließend fühlt wie Dagobert Duck und angeben kann wie eine Tüte Mücken! Ich stellte mir also vor, es käme einer von diesen Geldsäcken daher und würde mich derart liebreizend finden, dass ich ein ernstes Gespräch mit meinem Göttergatten über unser wirtschaftliche Lage führen müsste, und spulte im Geiste ab, wie dieser Dialog hätte aussehen können: Er schlug vor, K.-o.-Tropfen in die Tasche zu stecken. Es müsse ja nicht vertraglich geregelt werden, dass mein volles Bewusstsein vonnöten wäre. Ich hielt dagegen, er könne sich ja solange mit Jackie aus Daniels trösten. Immerhin würde ich schon wissen wollen, wer da was mit mir machte. Er wieder meinte, es bestünde die Gefahr, dass ich mich in diesen Geldsack verlieben oder den Hals nicht vollkriegen würde und er später dumm dastünde. Ich argumentierte, dass ich, würde ich auf alte Geldsäcke stehen, wir beide dieses Gespräch heute gar nicht führen würden, weil wir uns dann nie kennengelernt hätten. Dann warf er mir vor, dass ich scheinbar käuflich wäre und ich war sauer und sagte: Wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis doch stimmt?
Wir haben dieses Gespräch nie geführt, ich schwöre. Aber er muss wohl gemerkt haben, dass ich mit meinen Gedanken ganz woanders war. Und liebevoll, wie er immer ist, wenn er meint, mir was Gutes tun zu müssen, bekam ich das erste unmoralische Angebot meines Lebens: „Weißt du Schatz, wir kochen uns jetzt was Schönes. Ich mache das Essen und du räumst später die Küche auf, okay?“

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Wer lesen kann, ist - klar - im Vorteil



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Flieh wenn du kannst



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Der Tote vom Maschsee


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