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12. 03. 09

Déjà-vu anders herum

Déjà-vu bedeutet ja herkömmlich, etwas Neues schon mal als gesehen/erlebt gehabt zu glauben (scheiß Grammatik).
Da ist plötzlich eine Situation und für Sekunden taucht ein Bild in uns auf, an das wir uns erinnern wollen, weil wir denken, genau dasselbe haben wir schon mal erlebt. Dabei ist spielt uns bloß das Hirn einen Streich.
Andersrum geht so: Da ist etwas Bekanntes, nur allzu Vertrautes, und es gelingt, dieses Bekannte und allzu Vertraute plötzlich mit den Augen einens Fremden zu betrachten. Einen Weg vielleicht, den wir täglich gehen, ein Gebäude, ein Ortsteil ... oder einen Menschen, an den wir uns gewöhnt haben und den wir schon ewig kennen.
Ich würde sagen: So kann Liebe sein.

Unter anderem ...

... wegen den heutigen Schlagzeilen mag ich dieses Rotzblatt nicht. Irgendwie habe ich den Eindruck, als lauerten die dort nur auf solche Katastrophen, um sie typisch schwarz-rot und einen erschlagend um die Ohren zu hauen. Als ginge denen dort einer ab, wenn solche Sachen passieren. Als würde man hektisch verhandeln, die Lettern noch ein bisschen größer zu drucken. Als würde dort Champagner geöffnet mit Freundengeschrei "Juhu, ein Drama, ein Drama ..."
Als wäre es nicht schon schlimm genug, wird der kreischende Finger tief in die Wunden gebohrt.
Und untendrunter ... die Nackten, die Reichen, die Schönen und die Prominenten.
Das ist legalisierter Exibitionismus und die Masse der Voyeure wird bedient. Nur wenn nebenan Schlimmes passiert, schaut man halt weg. # Stichwort Amstetten.

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Wer lesen kann, ist - klar - im Vorteil



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Todesschrei


Stieg Larsson
Verdammnis


Simon Beckett
Leichenblässe


Peter James
Nicht tot genug


Joy Fielding
Flieh wenn du kannst



Susanne Mischke
Der Tote vom Maschsee


Cody McFadyen
Der Todeskünstler


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Nacht ohne Schatten



Kerstin Gier
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Die letzte Spur


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Vater unser


Achim Albrecht
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Das Böse in uns


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Gefährliche Täuschung

Ich seh dich