17. 01. 07

Ich schreibe, also höre ich...

Man könnte eine Studie betreiben - wer hört was, wann, von wem, wie lange und wie laut, wenn er schreibt. Könnte, doch das wäre wieder so ein Zeitvertreib, von dem man nicht genau sagen kann, ist das gut oder schlecht.
Was es erst mal ist, ist: egal. Doch da ich ein neues Spielzeug habe und gerade schreibe, lüfte ich das Geheimnis, was ich so höre (aber nur, wenn ich für mich schreibe, bei der Arbeit schweigt die Mucke still).


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Korinthe - Jan 17, 15:25

Ich kann nicht...

... Musik hören und gleichzeitig konzentriert schreiben oder lesen. Geht einfach nicht. Vermutlich bin ich ein klassischer Fall von "nicht multitasking fähiger Mann".

Natürlich höre ich gerne Musik. Aber alles zu seiner Zeit.

Im Gegensatz zu meinem ältesten Sohn: Fernsehsessel mit Laptop auf den Beinen, Fernseher an und MP3 im Hintergrund. Eine Fähigkeit, die ich persönlich jedoch für nicht wirklich erstrebenswert für mich halte. Ich würde mich um den Genuss des Einzelnen bringen.

Zudem höre ich zunehmend schlechter. Das heißt konkret, dass Fernseher und Radio/CD immer lauter werden. Aber auch wenn es laut spielt, bei mir kommt nur ein Ton-Matsch an. Kneipengemurmel ist mir auch ein Gräuel, da ich oft nicht einmal mein Gegenüber verstehen kann. Und das macht in der Menge einsam.

Ein weiterer wirklich wichtiger Grund, warum ich Stille liebe, ist, dass ich viele Jahre in lauter und "aufgeregt-wuseliger" Umgebung zu arbeiten hatte. Das prägt.

Ach, vielleicht bin ich halt auch nur anders als die anderen Schreiber.... :-(

Lieben Gruß aus Bremen,
Korinthe

SabineD - Jan 17, 15:46

>Im Gegensatz zu meinem ältesten Sohn: Fernsehsessel mit >Laptop auf den Beinen, Fernseher an und MP3 im >Hintergrund.

Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Aber das darf ich öffentlich nicht zu laut sagen, sonst kommt der eine oder andere, der mir seinen Text anvertraut, noch auf den Gedanken, ich würde dabei Luftgitarre spielen. ;)
Das ist etwas, was ich tatsächlich nicht mache. Job ist Job und Schnaps ist Wein.
Und - ehrlich gesagt - laute Musik höre ich nur dann, wenn ich gar nicht arbeite. Deshalb darf man sich das, trotz der Tendenz meines Musikgeschmacks, nicht so vorstellen, dass ich hier Headbänging an der Tastatur mache.
Alles schön geschmeidig und gedämpft, es soll ja nur die Seele streicheln und nicht den Blutdruck heben.

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