Horrorreich, aber erfolgreicher Fluchtversuch
Bei den Nachbarn ist ordentlich was los. Erst dieser Inzestdrecksack von Amstetten, gerade lese ich das und denke so bei mir: Scheiße nä. Mehr fällt mir tatsächlich nicht ein, aber ich bin wieder voller Selbstzweifel. Wen soll in Gottes Namen noch interessieren, was ich irgendwann mal schreiben werde, denn in dem Genre, in dem ich mich austobe, sind solche Sachen vielleicht noch unterhaltsam. Aber möchte man nicht irgendwann alle Krimis und Thriller einfach nur noch verbrennen und sich kostenlos an den Nachrichten ergötzen ... wo es die doch auch schon mit bewegten Bildern gibt?
Schriftsteller mögen ja dann und wann kaputt sein, aber wie kaputt ist der Rest der Welt?
Dann lieber einen Fluchtversuch.

Auch wenn das Buch laut Amazon noch nicht erschienen ist, liegt es hier neben mir und wurde schon ausgiebig getätschelt. Der Autor Uli Wenzel ist einer der ganz wenigen männlichen Autoren, die es geschafft haben, mich nicht nur mit der Geschichte sondern auch mit einer unterhaltsamen Sprache erobert zu haben.
Man möge sich vorstellen, dass FrauD abends mit dem ausgedruckten Manuskript auf der Couch liegt und beginnt zu lesen und sich gleich auf der ersten Seite vor Lachen dermaßen verschluckt, dass auf den weiteren 17 Seiten noch heute die Tropfen zu sehen sind. Ich weiß: say it, don't spray it, aber es ging nicht anders.
Ich war von Anfang an ... ja, entzückt ist vielleicht das richtige Wort ... von diesem Manuskript und steckte es, ohne zu wissen, ob es das gibt, in die Schublade "Männerroman". Vielleicht auch deshalb, weil ich kurz zuvor Mondscheintarif gelesen hatte.
Aber mal im Ernst: nicht nur Frauen haben Beziehungsprobleme, oder? Warum sollten also nicht auch Männer Beziehungsromane mit einem Augenzwinkern schreiben?
Ich bin - ja - ganz schön stolz auf meinen Autor und meine Nase.
Ich darf erwähnen, dass z.B. Droemer Knaur dieses Manuskript nur abgelehnt hat, weil der Slot "heiterer Männerroman" schon von einer anderen Autorin besetzt war. Man lasse sich das bitte mal auf der Zunge zergehen: Autorin.
Kurze Rede, langer Sinn: Fluchtversuch ist unbedingt lesenswert, flüssig geschrieben, authentisch vor allem und eine kurzweilige Lektüre, nach der man sich wünscht, gleich noch was von Uli Wenzel zu lesen. Und dann besorgt man sich am besten umgehend Matala.

Hach, da freut sich doch das Lektorenherz ...
Schriftsteller mögen ja dann und wann kaputt sein, aber wie kaputt ist der Rest der Welt?
Dann lieber einen Fluchtversuch.

Auch wenn das Buch laut Amazon noch nicht erschienen ist, liegt es hier neben mir und wurde schon ausgiebig getätschelt. Der Autor Uli Wenzel ist einer der ganz wenigen männlichen Autoren, die es geschafft haben, mich nicht nur mit der Geschichte sondern auch mit einer unterhaltsamen Sprache erobert zu haben.
Man möge sich vorstellen, dass FrauD abends mit dem ausgedruckten Manuskript auf der Couch liegt und beginnt zu lesen und sich gleich auf der ersten Seite vor Lachen dermaßen verschluckt, dass auf den weiteren 17 Seiten noch heute die Tropfen zu sehen sind. Ich weiß: say it, don't spray it, aber es ging nicht anders.
Ich war von Anfang an ... ja, entzückt ist vielleicht das richtige Wort ... von diesem Manuskript und steckte es, ohne zu wissen, ob es das gibt, in die Schublade "Männerroman". Vielleicht auch deshalb, weil ich kurz zuvor Mondscheintarif gelesen hatte.
Aber mal im Ernst: nicht nur Frauen haben Beziehungsprobleme, oder? Warum sollten also nicht auch Männer Beziehungsromane mit einem Augenzwinkern schreiben?
Ich bin - ja - ganz schön stolz auf meinen Autor und meine Nase.
Ich darf erwähnen, dass z.B. Droemer Knaur dieses Manuskript nur abgelehnt hat, weil der Slot "heiterer Männerroman" schon von einer anderen Autorin besetzt war. Man lasse sich das bitte mal auf der Zunge zergehen: Autorin.
Kurze Rede, langer Sinn: Fluchtversuch ist unbedingt lesenswert, flüssig geschrieben, authentisch vor allem und eine kurzweilige Lektüre, nach der man sich wünscht, gleich noch was von Uli Wenzel zu lesen. Und dann besorgt man sich am besten umgehend Matala.

Hach, da freut sich doch das Lektorenherz ...
SabineD - Mai 14, 17:48
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