Fremde Federn
Paul Cleave ist noch nicht so alt und bekannt. Und auch er hat das Rad nicht neu erfunden in seinem Buch Der siebte Tod und der literarische Anspruch ist sicher für den, der ihn sucht, kaum zu finden. Aber er hat immerhin eine neue Verpackung genommen.
Joe ist Putzmann. Ein bisschen erinnert er an Forrest Gump, denn so verkauft er sich seinem Arbeitgeber, dem Polizeirevier, in dem er seine Staubsaugerrunden zieht.
Joe hat zwei Goldfische, um die er sich liebevoll kümmert.
Joes Lieblingsessen ist Hackbraten - sagt seine Mutter, die er regelmäßig besucht.
Und Joe ist mächtig sauer. Denn manchmal bringt er Frauen um - bis jetzt waren es sechs - und irgendein Hallodri will ihm jetzt einen siebten Mord anhängen, was Joe natürlich stinkt. Individualist, wie er ist, will er natürlich wissen, wer sich da mit seinen Federn schmückt.
Die Story wird von Joe selbst erzählt. Und er nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund, der Schlächter. Vielleicht muss man hartgesotten sein, um diesen Thriller zu mögen und - wie ich - auch noch darüber schmunzeln zu können. Aber das Buch ist fantastisch. Vielleicht hätte ich mir ein etwas anderes Ende gewünscht. Der Lösungen gäbe es viele. Doch das war nicht von größter Bedeutung. Unterhaltung pur, wie ich es mir wünsche.
Ich sag nur: Ein Sonntagnachmittag. Es zieht einen schon rein.
Joe ist Putzmann. Ein bisschen erinnert er an Forrest Gump, denn so verkauft er sich seinem Arbeitgeber, dem Polizeirevier, in dem er seine Staubsaugerrunden zieht.
Joe hat zwei Goldfische, um die er sich liebevoll kümmert.
Joes Lieblingsessen ist Hackbraten - sagt seine Mutter, die er regelmäßig besucht.
Und Joe ist mächtig sauer. Denn manchmal bringt er Frauen um - bis jetzt waren es sechs - und irgendein Hallodri will ihm jetzt einen siebten Mord anhängen, was Joe natürlich stinkt. Individualist, wie er ist, will er natürlich wissen, wer sich da mit seinen Federn schmückt.
Die Story wird von Joe selbst erzählt. Und er nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund, der Schlächter. Vielleicht muss man hartgesotten sein, um diesen Thriller zu mögen und - wie ich - auch noch darüber schmunzeln zu können. Aber das Buch ist fantastisch. Vielleicht hätte ich mir ein etwas anderes Ende gewünscht. Der Lösungen gäbe es viele. Doch das war nicht von größter Bedeutung. Unterhaltung pur, wie ich es mir wünsche.
Ich sag nur: Ein Sonntagnachmittag. Es zieht einen schon rein.
SabineD - Jun 10, 18:09
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