Fan-Post für FrauD
Ganz oft bekomme ich nette Mails und Kommentare – hier und privat oder auch im GB meiner HP. Das ist wie Sommer, Küsse, Bedienen lassen, Urlaub, Bauchstreicheln, Verliebtsein oder alles auf einmal. Der Profilierer freut sich – klar – denn sonst würde er sich nicht profilieren. Wir alle wollen doch nur, dass man uns lieb hat, nicht wahr?
Manchmal bekomme ich aber auch Mecker. In fast 100% kenne ich die Meckerer noch nicht und in 99% weiß ich nicht genau, was ich verbrochen habe.
Anders die folgende Mail, die mich heute erreichte und von der ich mal annehme, dass sie den gleichen Autor hat wie der letzte Eintrag im GB. Aber – ich schwöre – wissen tu ich’s nicht. Doch weil ich sie wirklich bemerkenswert finde und der Absender einen toten Briefkasten hat, will ich sie einfach mal kommentieren. Mit welcher intriganten Absicht, mag sich jeder selbst denken.
Sehr geehrte Frau!
Seit längerem verfolge ich schon ihre Auftritte im Internet mit Aufmerksamkeit und fühle mich jetzt aufgefordert, ihnen meine Meinung zu sagen. Zuallererst damit keine Mißverständnisse auftreten: ich kann sie nicht leiden. Nehmen sie das nicht persönlich, aber alles was ich von ihnen lese und wo auch immer ist mir unsympatisch.
Ich nehme grundsätzlich nichts persönlich, werter Anonymus. Aber es tut mir von Herzen leid für Sie, dass Sie Ihre Zeit mit mir verbringen müssen. Ich werde mir deshalb etwas überlegen, um Sie von Ihrer Last zu befreien.
Auch wenn sie mit ihren holen Worten viele Leute blenden, ich habe Sie durchschaut. Ihre Beifallhascherei stinkt zum Himmel und jeder halbwegs intelligente Leser wird das schon bei den ersten Sätzen erkennen können. Da ich nicht am IQ ihrer Leser zweifle, gehe ich davon aus, daß ihre Mittel selbige zu täuschen, intriganter Natur sind.
Mein Gott, was fühle ich mich jetzt durchsichtig und durchschaut, und nach zwei Bier auf der soeben beendeten Grillfete schaue ich auch schon ganz glasig. Das ist mir jetzt aber wirklich peinlich, Herr/Frau … wie hießen Sie gleich? Doch besten Dank dafür, dass Sie meine Fans schätzen. Sie sind hart erarbeitet und ich habe sie sehr lieb. Es wäre mir schrecklich, sie auf meinem Niveau zu wissen.
Das beste Beispiel: ihr grenzenlos einfallsloser Blogg. Seit Jahren nerven sie im Internet rum und finden keine seriöse Strategie. Alles was sich immer wieder liest ist ihr hoffnungsloser Wunsch, einmal eine anerkannte Schriftstellerin zu werden. Wenn sie so weitermachen kann ich ihnen garantieren daß sie, zu Grabe getragen, noch immer dieser Hoffnung hinterherhaschen.
Sie deprimieren mich zutieft. Ich bedaure – wiederholt – Ihnen zur Last zu fallen, doch wir haben alle unser Päckchen zu tragen, nicht wahr? Schauen Sie mich an: Hoffnungslos am Glauben festhalten, eines Tages … nun ja, Sie wissen es bereits. Was soll ich tun … Hausfrau, Mutter, zu viel Zeit … der eine säuft, der andere hofft. Shit happens?
All die Werbung für ihre unwichtigen Beiträge in Büchern, die kein Mensch ließt. Wer sollte das ernst nehmen? Vermutlich sitzen sie zuhause und lachen sich ins Fäustchen, wenn ihnen ein naiver leser gratuliert oder gar eins der Bücher kaufen sollte, was ich kaum annehmen darf.
Sie dürfen hier alles, nur nicht im Stehen pinkeln.
Und dann diese Schleimspuren zu angeblich wichtigen Menschen, mit denen sie flirten. Eine Kriminalautorin zumB. mit einem ähnlich stumpfen Blog (die immerhin erfolgreicher wirkt und vermutlich ihren neid entfacht), die sich ab und zu herablässt auch bei ihnen einen scheinbaren netten Gruß zu hinterlassen oder die Schell-Tochter. Heiteitei, da läßt es sich doch gut mit prahlen, nicht whar? Wie ich ihren Maibeiträgen von Teneriffa aus entnehme (falls sie je da gewesen sind und sich nicht nur alles ausgedacht haben, was ich annehmen möchte) düngt es sie doch regelrecht hier von oben herab arroganzia auf den Plan zu schicken und durch diese fiktiven Träumereien weitere Kuschelkommentare abzusahnen. Nicht daß ich ihnen nicht abnehmen würde, diverse Personen zu kennen doch was zu viel ist, ist zu viel. Sie sollten schnell wieder auf den Boden derTatsachen zurückkehren und verstehen, daß sie niemals solchen Menschen das Wasser reichen werden.
Ich bitte um Verzeihung. Bei solch schweren Eimern reicht man dem erstbesten, der ihn nimmt, das Wasser. Mea culpa, Asche auf mein Haupt. (SusanneM, MTh, meint der euch?)
Aber ich rege mich hier nur unnötig auf und deshalb möchte ich mit folgenden Botschaften schließen über die sie bitte nachdenken mögen:
Sie können nicht schreiben! – Ich gehe sofort üben.
Sie sind nicht witzig! – Danke, dass Sie versuchten Witz erkennen, aber ich bin tatsächlich eher der ernste Typ … und werde mich jetzt outen.
Ihre Märchen glaubt Ihnen sowieso keiner! – Märchen müssen glaubhaft sein? Verzeihung, dass war mir so noch nicht bewusst.
Sie werden es niemals zu was bringen! – Können Sie bitte „etwas“ genauer beschreiben? Immerhin habe ich schon einiges gebracht – nach hier und da ... ich schwöre.
Und wenn ich sie richtig einschätze, haben sie weder Mann noch Kinder noch irgendwelche Chancen darauf oder gar das zu erreichen, was sie hier suggerieren. Wahrscheinlich sind sie eine hässliche, fette und überaus einsame Frau mit höchstem Geltungsbedürfnis und stellen einen virtuellen Schein auf, um unschuldige Gläubige zu täuschen. –
Vermutlich werde ich darüber tatsächlich nachdenken und den Familienrat befragen, wenn ich abgenommen habe und diverse Schönheits-OPs erledigt sind. Aber ganz ehrlich – mit den Katholiken habe ich nun wirklich nichts am Hut.
In dieser Konsequenz würde ich mir und allen anderen, die sich durch ihre „bescheidenen Versuche, wichtig zu sein“ wünschen, sie würden schnell dahin zurückkehren, wo ihr Platz ist.
Wünsche werden sofort erfüllt, zaubern dauert etwas länger. Aber da ich keine Fee bin, die Wünsche erfüllen kann, bleibt mir selbst nur zu wünschen: Sie als treuen Leser nicht zu verlieren und deshalb werde ich Sie künftig auch in gewohnt-buchstabenhafterweise weiter enttäuschen müssen. Das Dumme ist mir eigen wie das Böse. Ich kann da gar nichts für.
Herzliche Grüße
Ein aufrichtiger Kritiker
Besten Dank
Eine nachgedachte FrauD
Manchmal bekomme ich aber auch Mecker. In fast 100% kenne ich die Meckerer noch nicht und in 99% weiß ich nicht genau, was ich verbrochen habe.
Anders die folgende Mail, die mich heute erreichte und von der ich mal annehme, dass sie den gleichen Autor hat wie der letzte Eintrag im GB. Aber – ich schwöre – wissen tu ich’s nicht. Doch weil ich sie wirklich bemerkenswert finde und der Absender einen toten Briefkasten hat, will ich sie einfach mal kommentieren. Mit welcher intriganten Absicht, mag sich jeder selbst denken.
Sehr geehrte Frau!
Seit längerem verfolge ich schon ihre Auftritte im Internet mit Aufmerksamkeit und fühle mich jetzt aufgefordert, ihnen meine Meinung zu sagen. Zuallererst damit keine Mißverständnisse auftreten: ich kann sie nicht leiden. Nehmen sie das nicht persönlich, aber alles was ich von ihnen lese und wo auch immer ist mir unsympatisch.
Ich nehme grundsätzlich nichts persönlich, werter Anonymus. Aber es tut mir von Herzen leid für Sie, dass Sie Ihre Zeit mit mir verbringen müssen. Ich werde mir deshalb etwas überlegen, um Sie von Ihrer Last zu befreien.
Auch wenn sie mit ihren holen Worten viele Leute blenden, ich habe Sie durchschaut. Ihre Beifallhascherei stinkt zum Himmel und jeder halbwegs intelligente Leser wird das schon bei den ersten Sätzen erkennen können. Da ich nicht am IQ ihrer Leser zweifle, gehe ich davon aus, daß ihre Mittel selbige zu täuschen, intriganter Natur sind.
Mein Gott, was fühle ich mich jetzt durchsichtig und durchschaut, und nach zwei Bier auf der soeben beendeten Grillfete schaue ich auch schon ganz glasig. Das ist mir jetzt aber wirklich peinlich, Herr/Frau … wie hießen Sie gleich? Doch besten Dank dafür, dass Sie meine Fans schätzen. Sie sind hart erarbeitet und ich habe sie sehr lieb. Es wäre mir schrecklich, sie auf meinem Niveau zu wissen.
Das beste Beispiel: ihr grenzenlos einfallsloser Blogg. Seit Jahren nerven sie im Internet rum und finden keine seriöse Strategie. Alles was sich immer wieder liest ist ihr hoffnungsloser Wunsch, einmal eine anerkannte Schriftstellerin zu werden. Wenn sie so weitermachen kann ich ihnen garantieren daß sie, zu Grabe getragen, noch immer dieser Hoffnung hinterherhaschen.
Sie deprimieren mich zutieft. Ich bedaure – wiederholt – Ihnen zur Last zu fallen, doch wir haben alle unser Päckchen zu tragen, nicht wahr? Schauen Sie mich an: Hoffnungslos am Glauben festhalten, eines Tages … nun ja, Sie wissen es bereits. Was soll ich tun … Hausfrau, Mutter, zu viel Zeit … der eine säuft, der andere hofft. Shit happens?
All die Werbung für ihre unwichtigen Beiträge in Büchern, die kein Mensch ließt. Wer sollte das ernst nehmen? Vermutlich sitzen sie zuhause und lachen sich ins Fäustchen, wenn ihnen ein naiver leser gratuliert oder gar eins der Bücher kaufen sollte, was ich kaum annehmen darf.
Sie dürfen hier alles, nur nicht im Stehen pinkeln.
Und dann diese Schleimspuren zu angeblich wichtigen Menschen, mit denen sie flirten. Eine Kriminalautorin zumB. mit einem ähnlich stumpfen Blog (die immerhin erfolgreicher wirkt und vermutlich ihren neid entfacht), die sich ab und zu herablässt auch bei ihnen einen scheinbaren netten Gruß zu hinterlassen oder die Schell-Tochter. Heiteitei, da läßt es sich doch gut mit prahlen, nicht whar? Wie ich ihren Maibeiträgen von Teneriffa aus entnehme (falls sie je da gewesen sind und sich nicht nur alles ausgedacht haben, was ich annehmen möchte) düngt es sie doch regelrecht hier von oben herab arroganzia auf den Plan zu schicken und durch diese fiktiven Träumereien weitere Kuschelkommentare abzusahnen. Nicht daß ich ihnen nicht abnehmen würde, diverse Personen zu kennen doch was zu viel ist, ist zu viel. Sie sollten schnell wieder auf den Boden derTatsachen zurückkehren und verstehen, daß sie niemals solchen Menschen das Wasser reichen werden.
Ich bitte um Verzeihung. Bei solch schweren Eimern reicht man dem erstbesten, der ihn nimmt, das Wasser. Mea culpa, Asche auf mein Haupt. (SusanneM, MTh, meint der euch?)
Aber ich rege mich hier nur unnötig auf und deshalb möchte ich mit folgenden Botschaften schließen über die sie bitte nachdenken mögen:
Sie können nicht schreiben! – Ich gehe sofort üben.
Sie sind nicht witzig! – Danke, dass Sie versuchten Witz erkennen, aber ich bin tatsächlich eher der ernste Typ … und werde mich jetzt outen.
Ihre Märchen glaubt Ihnen sowieso keiner! – Märchen müssen glaubhaft sein? Verzeihung, dass war mir so noch nicht bewusst.
Sie werden es niemals zu was bringen! – Können Sie bitte „etwas“ genauer beschreiben? Immerhin habe ich schon einiges gebracht – nach hier und da ... ich schwöre.
Und wenn ich sie richtig einschätze, haben sie weder Mann noch Kinder noch irgendwelche Chancen darauf oder gar das zu erreichen, was sie hier suggerieren. Wahrscheinlich sind sie eine hässliche, fette und überaus einsame Frau mit höchstem Geltungsbedürfnis und stellen einen virtuellen Schein auf, um unschuldige Gläubige zu täuschen. –
Vermutlich werde ich darüber tatsächlich nachdenken und den Familienrat befragen, wenn ich abgenommen habe und diverse Schönheits-OPs erledigt sind. Aber ganz ehrlich – mit den Katholiken habe ich nun wirklich nichts am Hut.
In dieser Konsequenz würde ich mir und allen anderen, die sich durch ihre „bescheidenen Versuche, wichtig zu sein“ wünschen, sie würden schnell dahin zurückkehren, wo ihr Platz ist.
Wünsche werden sofort erfüllt, zaubern dauert etwas länger. Aber da ich keine Fee bin, die Wünsche erfüllen kann, bleibt mir selbst nur zu wünschen: Sie als treuen Leser nicht zu verlieren und deshalb werde ich Sie künftig auch in gewohnt-buchstabenhafterweise weiter enttäuschen müssen. Das Dumme ist mir eigen wie das Böse. Ich kann da gar nichts für.
Herzliche Grüße
Ein aufrichtiger Kritiker
Besten Dank
Eine nachgedachte FrauD
SabineD - Jun 13, 22:10
4 Buchstaben - Deine Buchstaben - 0 Trackbacks
SusanneM - Jun 18, 17:04
Da dieser
Wurmfortsatz zu feige ist, sich zu outen würde ich das mal als kleingeistigen Dünnschiss eines sehr frustrierten Menschen mit viel zu viel Zeit abhaken.
(Wenn ich ein Weblog doof finde, dann bleib ich halt einfach weg, oder?)
(Wenn ich ein Weblog doof finde, dann bleib ich halt einfach weg, oder?)
SabineD - Jun 18, 17:58
So arme Socken gibt's gar viele. Manchmal möchte ich denen ein Stöckchen zuwerfen wie einem Hundi. Und sagen: Geh' such, dann biste beschäftigt ;)
Korinthe - Jun 18, 18:23
Hei... ist der / die arme Mensch.... :-( Da hat er / sie aber mal viel geschrieben. Man konnte richtig mit ihm leiden. Wort für Wort, Satz für Satz.
Na, nun sollte es ihm / ihr besser gehen. Jeder gute Therapeut rät ja dazu, Frust und Unwohl nicht aufzustauen, sondern ihm freien Fluß - wohin auch immer - zu gewähren. Und plumps: da isser nu, der Bub ( das Madel ). Und ehrlich... war doch mal nett, dass Du nur durch Deine einfache Existenz so stark daran beteiligt warst, dass es einem Menschen so schnell wieder so viel besser geht ;) Find ich ja nu mal voll total kumpelig von Dir.
Liebste Grüße aus Bremen,
der olle Korinthe
Na, nun sollte es ihm / ihr besser gehen. Jeder gute Therapeut rät ja dazu, Frust und Unwohl nicht aufzustauen, sondern ihm freien Fluß - wohin auch immer - zu gewähren. Und plumps: da isser nu, der Bub ( das Madel ). Und ehrlich... war doch mal nett, dass Du nur durch Deine einfache Existenz so stark daran beteiligt warst, dass es einem Menschen so schnell wieder so viel besser geht ;) Find ich ja nu mal voll total kumpelig von Dir.
Liebste Grüße aus Bremen,
der olle Korinthe
SabineD - Jun 18, 18:51
Ich kann doch niemanden weinen sehen. Das tut mir doch auch immer weh.





















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