Des Menschen Internet ist sein Himmelreich
Wer täglich mit PC und Internet arbeiten muss (wie ich, ich arme Socke), der kommt um Sachen wie Xing, Facebook, WkW, Twitter, Blogs, Foren, SL und den ganzen Kram auf Dauer nicht drum herum. Zumindest versuchen tun es die meisten irgendwann, alles gleichzeitig oder nur einzelne Sachen, und wenn auch nicht über lange Zeit. Aber um mitreden zu können, muss man es ausprobiert und als sinnvoll oder sinnfrei abgehakt haben. Man weiß wenigstens, wovon man spricht.
Die große Frage dahinter, was das eigentlich soll, wofür es gut ist, hat wahrscheinlich nicht viel mit Abenteuerlust, Neugierde oder Langeweile zu tun. Wahrscheinlicher ist, dass es um Wahrnehmung geht, einmal darum, wahrgenommen zu werden, ein Publikum zu haben, besser noch gleich eine ganze Fangemeinde, und den einen oder anderen Applaus einzuheimsen.
Viele klappern, weil es zum Handwerk gehört. Es ist nämlich schwierig, diesen einen kleinen Platz auf der Welt, der sich irgendwo zwischen fast 7 Milliarden anderen Menschlein befindet, zu verteidigen.
Möglicherweise geht’s auch um Inspiration, um Voyeurismus. Was machen eigentlich die anderen? Wie gehen die mit einer bestimmten Situation um? Was gibt’s Neues auf dem Markt A, B oder C …? Also, um wahrnehmen wollen, was in der großen weiten Welt jenseits des eigenen Dunstkreises sonst noch passiert. Mann könnt ja was verpassen.
Aber irgendwie geht es immer um Feedbacks. Um Aktionen in Form schriftlicher oder visueller Kommunikation, um Reaktionen zu provozieren. Gäbe es kein Publikum und damit keine Feedbacks, wäre das Internet vielleicht leer wie Darm nach dem Einlauf.
Dass diese ganzen Mensch-2-Mensch-Plattformen viel Lebenszeit fressen, merkt man oft erst, wenn die grauen Strähnen sich schon in der Tastatur verklemmen.
Ach ja, was ich damit eigentlich sagen wollte: gar nichts. Muss jetzt arbeiten.
Die große Frage dahinter, was das eigentlich soll, wofür es gut ist, hat wahrscheinlich nicht viel mit Abenteuerlust, Neugierde oder Langeweile zu tun. Wahrscheinlicher ist, dass es um Wahrnehmung geht, einmal darum, wahrgenommen zu werden, ein Publikum zu haben, besser noch gleich eine ganze Fangemeinde, und den einen oder anderen Applaus einzuheimsen.
Viele klappern, weil es zum Handwerk gehört. Es ist nämlich schwierig, diesen einen kleinen Platz auf der Welt, der sich irgendwo zwischen fast 7 Milliarden anderen Menschlein befindet, zu verteidigen.
Möglicherweise geht’s auch um Inspiration, um Voyeurismus. Was machen eigentlich die anderen? Wie gehen die mit einer bestimmten Situation um? Was gibt’s Neues auf dem Markt A, B oder C …? Also, um wahrnehmen wollen, was in der großen weiten Welt jenseits des eigenen Dunstkreises sonst noch passiert. Mann könnt ja was verpassen.
Aber irgendwie geht es immer um Feedbacks. Um Aktionen in Form schriftlicher oder visueller Kommunikation, um Reaktionen zu provozieren. Gäbe es kein Publikum und damit keine Feedbacks, wäre das Internet vielleicht leer wie Darm nach dem Einlauf.
Dass diese ganzen Mensch-2-Mensch-Plattformen viel Lebenszeit fressen, merkt man oft erst, wenn die grauen Strähnen sich schon in der Tastatur verklemmen.
Ach ja, was ich damit eigentlich sagen wollte: gar nichts. Muss jetzt arbeiten.
SabineD - 23. Feb, 15:19
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