Läster-Schwester
Ich bzw. wir, also mehrere, um genau zu sein, drei, schrauben ja gerade an einem niedlichen Buch rum. Es behandelt – ganz grob – den Schlankheitswahn. Hö hö.
Heute bin ich wieder tief eingetaucht, besonders in das Kapitel, in dem es um weibliches Konkurrenzdenken geht.
Wie es meine Natur ist – und die der mehreren, also auch der anderen beiden – sind wir natürlich mit Ernst bei der Sache. Und mir ist aufgefallen, dass dieser Ernst ein wirklicher Ernst ist (und kein Paul), denn das "freundschaftliche" Feilschen unter Freundinnen oder Weibern allgemein, wenn es um die Kilos geht, ist etwas, das sich an vielen Stellen wie ein roter Faden durchs wahre Leben zieht.
Mir begegnen da überwiegend zwei Frauentypen: Den einen ist es egal, wie die anderen aussehen, die gucken nicht so genau hin, die kümmern sich eher drum, das eigene Fett wegzukriegen. Und die anderen sind voll des Neides – was anderes fällt mir dazu nicht ein, denn ein ehrliches Gönnen ist mir noch nicht bewusst begegnet – auf die schlankeren Damen, wenn sie selbst aus dem Leim laufen.
Da hört man dann Sätze wie „Guck dir die an, die hat wohl Zeit und Geld genug, um jeden Tag ins Fitnessstudio zu rennen“ oder „Die wills jetzt noch mal wissen“ oder „Die hat der Jugendwahn gebissen …“ Oft hämisch, manchmal gehässig, und immer ein bisschen neidisch.
Seltsamerweise kommen solche Sätze nicht überwiegend von Frauen mit Top-Figuren. Die zicken in anderen Sphären herum, denke ich mal.
Diese Sprüche höre ich überwiegend von denjenigen, die sich vielleicht doch besser mal ums eigene Aussehen kümmern könnten, dann wären sie eine Weile beschäftigt.
Besonders auffällig scheint mir solches Geschnatter und Geläster derzeit aus meiner eigenen Generation zu kommen. Nicht mehr Fisch, noch nicht Fleisch, nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt. Aber in einem Alter, in dem erstaunlich viele beginnen, sich so richtig schön gehen zu lassen. Oder schon länger dran arbeiten. Permanentes Gejammer darüber, dass man einfach nicht abnimmt, aber wehe, die Klassenkameradin von früher geht vorbei und trägt noch 38er Hosen. Oder - fast noch schlimmer - wenn sie in der Zeltabteilung einkauft und sich gar nicht dafür schämt. Dann aber obacht und Kopf eingezogen.
Liegt das an den Frauengenen allgemein? Es zieht sich ja im Grunde durch viele Lebenslagen, dieses Gehacke, Geneide und Geläster.
Ich schließe mich da jetzt aber mal vollkommen aus. FrauD ist anders, gaaanz anders.
Spannendes Thema, aber uralt :-)
Heute bin ich wieder tief eingetaucht, besonders in das Kapitel, in dem es um weibliches Konkurrenzdenken geht.
Wie es meine Natur ist – und die der mehreren, also auch der anderen beiden – sind wir natürlich mit Ernst bei der Sache. Und mir ist aufgefallen, dass dieser Ernst ein wirklicher Ernst ist (und kein Paul), denn das "freundschaftliche" Feilschen unter Freundinnen oder Weibern allgemein, wenn es um die Kilos geht, ist etwas, das sich an vielen Stellen wie ein roter Faden durchs wahre Leben zieht.
Mir begegnen da überwiegend zwei Frauentypen: Den einen ist es egal, wie die anderen aussehen, die gucken nicht so genau hin, die kümmern sich eher drum, das eigene Fett wegzukriegen. Und die anderen sind voll des Neides – was anderes fällt mir dazu nicht ein, denn ein ehrliches Gönnen ist mir noch nicht bewusst begegnet – auf die schlankeren Damen, wenn sie selbst aus dem Leim laufen.
Da hört man dann Sätze wie „Guck dir die an, die hat wohl Zeit und Geld genug, um jeden Tag ins Fitnessstudio zu rennen“ oder „Die wills jetzt noch mal wissen“ oder „Die hat der Jugendwahn gebissen …“ Oft hämisch, manchmal gehässig, und immer ein bisschen neidisch.
Seltsamerweise kommen solche Sätze nicht überwiegend von Frauen mit Top-Figuren. Die zicken in anderen Sphären herum, denke ich mal.
Diese Sprüche höre ich überwiegend von denjenigen, die sich vielleicht doch besser mal ums eigene Aussehen kümmern könnten, dann wären sie eine Weile beschäftigt.
Besonders auffällig scheint mir solches Geschnatter und Geläster derzeit aus meiner eigenen Generation zu kommen. Nicht mehr Fisch, noch nicht Fleisch, nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt. Aber in einem Alter, in dem erstaunlich viele beginnen, sich so richtig schön gehen zu lassen. Oder schon länger dran arbeiten. Permanentes Gejammer darüber, dass man einfach nicht abnimmt, aber wehe, die Klassenkameradin von früher geht vorbei und trägt noch 38er Hosen. Oder - fast noch schlimmer - wenn sie in der Zeltabteilung einkauft und sich gar nicht dafür schämt. Dann aber obacht und Kopf eingezogen.
Liegt das an den Frauengenen allgemein? Es zieht sich ja im Grunde durch viele Lebenslagen, dieses Gehacke, Geneide und Geläster.
Ich schließe mich da jetzt aber mal vollkommen aus. FrauD ist anders, gaaanz anders.
Spannendes Thema, aber uralt :-)
SabineD - 16. Mrz, 17:43
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