Musik schreiben
Wenn ich arbeite, brauche ich Ruhe, zumindest eine relative Nicht-Unruhe, denn alles andere wäre ... ja, schön, aber nicht so einfach. Das kommt daher, dass ich - zumindest heute noch - "Arbeit" als Beschäftigung mit Texten von oder für Dritte definiere, weil da eben auch Bezahlung fließt, und alles andere vielleicht eher als Beschäftigungstherapie oder so.
Wenn ich aber meine eigenen Sachen schreibe, mich in einem Plot verwirre oder dergleichen, habe ich oft einen Knopf im Ohr, aus dem ziemlich unleise Rock-Rhythmen in mich reinfließen. Irgendwie bilde ich mir ein, dabei besser denken zu können. Wenn ich mich dabei verhasple und anstatt rote Rosen tote Hosen schreibe, hat das auch erst mal weniger rufschädigende Folgen. Ich kann das für mich selbst vertreten.
Über solche Dinge wird unter Autoren gar nicht so oft gesprochen, da geht's dann eher um den Arbeitsplatz insgesamt. Also, schreiben unterwegs im Zug, in Kneipen oder Cafés, mit Stift auf Papier oder per Tastatur am PC, im Grünen oder mitten in der Stadt ... aber wie ist das mit Musik im Besonderen?
Ich finde ja schon seit Jahren, der Buchmesse täte leise, peppige Hintergrundmusik in den Hallen gar nicht schlecht.
Aber manchmal habe ich den Eindruck, das Autoren bzw. Verlage und Musik etwas ist, das gar nicht geht. Da habe ich mir schon regelrecht empörte Blicke und Kommentare eingefangen. Wie, du schreibst UND hörst laute Musik - nacheinander UND gleichzeitig? Is ja nich ...
Ist Literatur - ob aus dem E- oder U-Bereich - tatsächlich etwas, das man nur mit dezent-klassischen Tönen oder in absoluter Stille oder im Massen-Rauschen-Murmeln vollziehen kann? Gibt's außer mir sonst niemanden, der beim Schreiben am Headbangen oder Rumwippeln ist?
Ich fühle mich da grade ein bisschen allein in dieser allgemein angenommenen Stille der Schreibenden. :-(
Wenn ich aber meine eigenen Sachen schreibe, mich in einem Plot verwirre oder dergleichen, habe ich oft einen Knopf im Ohr, aus dem ziemlich unleise Rock-Rhythmen in mich reinfließen. Irgendwie bilde ich mir ein, dabei besser denken zu können. Wenn ich mich dabei verhasple und anstatt rote Rosen tote Hosen schreibe, hat das auch erst mal weniger rufschädigende Folgen. Ich kann das für mich selbst vertreten.
Über solche Dinge wird unter Autoren gar nicht so oft gesprochen, da geht's dann eher um den Arbeitsplatz insgesamt. Also, schreiben unterwegs im Zug, in Kneipen oder Cafés, mit Stift auf Papier oder per Tastatur am PC, im Grünen oder mitten in der Stadt ... aber wie ist das mit Musik im Besonderen?
Ich finde ja schon seit Jahren, der Buchmesse täte leise, peppige Hintergrundmusik in den Hallen gar nicht schlecht.
Aber manchmal habe ich den Eindruck, das Autoren bzw. Verlage und Musik etwas ist, das gar nicht geht. Da habe ich mir schon regelrecht empörte Blicke und Kommentare eingefangen. Wie, du schreibst UND hörst laute Musik - nacheinander UND gleichzeitig? Is ja nich ...
Ist Literatur - ob aus dem E- oder U-Bereich - tatsächlich etwas, das man nur mit dezent-klassischen Tönen oder in absoluter Stille oder im Massen-Rauschen-Murmeln vollziehen kann? Gibt's außer mir sonst niemanden, der beim Schreiben am Headbangen oder Rumwippeln ist?
Ich fühle mich da grade ein bisschen allein in dieser allgemein angenommenen Stille der Schreibenden. :-(
SabineD - 10. Jun, 11:01
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