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Bücher-Blog

24. 08. 09

Catch 'em

Er sieht ja schon ein bisschen böse aus, dieser Jack Ketchum. Und böse schreibt er auch, der Dallas Mayr, der sich nach dem Henker Jack Ketch benannt hat. Über seine Bücher sagt man, sie seien nur was für Leser mit starken Nerven.
Das kann man so oder so sehen. Nachdem ich Kafka gelesen habe, kann mich kaum noch was erschüttern.
Ich habe vor einer Weile Ketchum mal "beneidesnwert perverse Fantasie" unterstellt, nachdem ich Evil intus hatte. Doch eigentlich arbeitet er lediglich mit den menschlichen Urinstinkten und allem, wozu unsere Spezies fähig sind.
Gerade eben lese ich Beutezeit, um anschließend mit Beutegier fortzufahren.
Es sind schon hässliche Sachen, die da passieren. Ketchum versteht es allerdings, relativ emotionslos Blut spritzen zu lassen und mit Körperteilen zu jonglieren, und er versucht nicht einmal, das Ganze literarisch anspruchsvoll zu verpacken, als wäre es das Normalste von der Welt.
Genau so ist es wohl.
Menschliche Brutalität ist grenzenlos und wenig literarisch.

30. 05. 09

Die ko(s)mische Abnehm-Fibel

Ziemlich stolz, verkünden zu können:
Unser Baby ist zu haben:

Cover-9a-vorne1

25. 05. 09

Gelesen und für ungut befunden

Ich weiß nicht viel über Natsuo Kirino, die Autorin von Teufelskind. Wenn ich recht überlege, eigentlich nur, dass sie eine japanische Schriftstellerin ist, von der zurzeit zwei Bücher debattiert werden, wovon FrauD offenbar das schlechtere erwischt hat.
Es geht um Folgendes:
Eine um die 40-Jährige, die elternlos in einem Puff und einem Kinderheim aufgewachsen ist, macht sich auf, ihre Umwelt zu verschlanken, während sie nach ihrer wahren Mutter sucht. Von ihr hat sie lediglich ein Paar alte Latschen, mit denen sie sich gelegentlich unterhält. Ansonsten ist sie damit beschäftigt, Menschen, die ihr irgendwann mal quer gekommen sind, unter die Erde zu bringen.
Das Teufelskind hat mich gestern Nachmittag für eine Weile in Anspruch genommen und ich muss gesehen, es war nicht die beste Weile, die ich mit einem relativ kurzen Buch verbracht habe.
Eigentlich tue ich mich schwer damit, Bücher nach "schlecht" oder "gut" zu beurteilen, denn wenn sie auch das unterste Level meines persönlichen Geschmacks erreicht haben, so kann ich immerhin noch anerkennen, dass jemand Arbeit damit hatte.
Warum die Autorin eines solchen Buchs wichtige Literaturpreise verdient haben soll, geht mir gerade total ab.
Es hat mich verwirrt, verwundert und verärgert zurückgelassen. Teilweise, weil hier japanisch-kulturelle Dinge einfließen, die mir fremd sind, an die man sich aber vielleicht noch gewöhnen könnte. Völlig undurchsichtig für mich die fremden Namen; schon die beiden beginnenden Hauptfiguren Misaë und Minoru mit ihrer absurden Geschichte konnte ich bis zu deren Verbleichug nicht auseinanderhalten.
Teilweise, weil die Figuren, die in einigen Rezensionen als "eindrücklich" gezeichnet beschrieben werden, überwiegend abgedrehte Freaks sind, lieblos dahingeknallt und bestückt mit den übelsten Wesensarten, zu denen Menschen fähig sind. Teilweise, weil der rote Faden der Geschichte sich den tiefen Gründen der menschlichen Seele widmen will - jedenfalls sei das hier angenommen - aber nur oberflächlich daran herumkratzt, während parallel schön gemetzelt wird, ohne das man automatisch mitbekommt, wieso, wer, weshalb, warum ...
Kaputte Gestalten, die durch eine kaputte Story gejagt werden und letztendlich ein kaputtes Buch ergeben, an dem man vermutlich mehr Freude hat, wenn man es zum Grill anzünden benutzt.
Schade immer wieder, dass so ein Auslandskram deutsche Verlage überzeugt, aber nationale Autoren wirklich spannender und gut ausgearbeiteter Geschichten und Figuren sich an denselben Klinken dieser Verlage die Hände wundscheuern.

08. 05. 09

Die letzte Diät, ha ha

Ein Buch, ein Buch, ein neues Buch, huch!

Vielleicht hat sich der eine oder andere schon gefragt, was FrauD so getrieben hat in den letzten Wochen, während der Zeit, in der sie nicht bzw. wenig gebloggt hat.
Neben diversen Sachen ist unter anderem das Gemeinschaftsprojekt "Die ko(s)mische Abnehm-Fibel" beendet worden und das entzückende Ding ist jetzt beim Verlag und hoffentlich auch ganz schnell im Handel.

Cover-9a-vorne

Die ko(s)mische Abnehmfibel – Wie Sie in drei Tagen keine 15 Kilo abnehmen; Mai 2009 - ISBN 9783837093650; € 9,95
© 2009 Garesa Normeyer

Das sind:
GAbi
REnate und
SAbine

Was steht drin? Also zunächst einmal ... ach was. Selbst lesen, wenn da (ich verkünde hier und an anderen Stellen).

So, damit gehe ich jetzt schon mal sporadisch um Applaus betteln :)

PS: Wegen Beitragstitel: Da das vor Jahrzehnten von mir gepostete Posting "Die letzte Diät" ein Renner in den Besucherzahlenstatistiken war und es im Buch ein gleichnamiges Kapitel gibt, denke ich mir, ich fahre einfach mal bei mir selbst Trittbrett. Ich glaube, ich darf das.

27. 02. 09

Was - Wäre - Wenn

Mit diesen 3 Ws fangen viele Autoren an, ihre Geschichten zu erfinden.
Nachdem ich nun das hier gelesen habe - ein wundersames Wunder, das gar nicht so wundersam ist *geheimnisaufdrösel: da isses - musste ich mal schnell in meinen virtuellen Schubladen kramen, denn das kam mir ein bisschen bekannt vor. Da hat sich im Laufe der Jahre ein Berg von Was-Wäre-Wenns angehäuft, mit denen könnte ich den Buchmarkt sicher alleine bedienen.
Und ich ahnte es. Gefunden im Jahr 2004:

Was wäre, wenn du einen Mord begangen hättest, von dem bis heute niemand etwas weiß, außer dir selbst?
Was wäre, wenn dein Leben mit diesem dunklen Geheimnis seitdem nur noch aus Flucht und Angst besteht?
Was wäre, wenn du zwanzig Jahre später, als du endlich versuchst, diese diese Angst abzulegen und ein normales Leben zu führen, eine E-Mail mit folgendem Satz bekommst: "Ich kenne dein Geheimnis!"
Was wäre, wenn du jetzt in Panik gerätst und dich zwischen Selbstmordgedanken, einem möglichen Geständnis und wahnsinnigem Hass auf den unbekannten Absender verlierst?
Was wäre, wenn du vor lauter Misstrauen einen weitere Mord begehst und ausgerechnet den Menschen tötest, der dir am meisten bedeutet?
Und was wäre, wenn du dann an den Ort deines Verbrechens zurückkehrst und dort eine grauenhafte Entdeckung machen musst?


Tja, dann wärst du die Hauptfigur in meiner Geschichte.

Eine Liebeserklärung

Es gibt Gründe, warum Stephen King für mich einer der verdientesten und besten Autoren der Gegenwart ist, und einer davon heißt The Green Mile.
Ich habe das Buch in den 90ern gelesen. Nein, quatsch. Ich hab's in mich aufgesaugt wie ein trockener Schwamm das Wasser. Die Buchstaben quasi inhaliert, während ich über Stunden in einer Art Vakuum gehockt habe und die Welt drum herum mich mal konnte.
Gestern abend lief wieder die Verfilmung mit Tom Hanks in der Rolle des Paul Edgecomb, Aufseher von Block E / Todeszelle.
Das Buch habe ich bis heute etwa dreimal gelesen, den Film vier- oder fünfmal geguckt. Könnte nicht sagen, was "besser" ist, weil irgendwie zwei völlig unterschiedliche Darstellungen sind, von der eine so gut gelungen ist wie die andere.
Ein weiterer Grund, warum King für mich der King ist, ist das Buch Das Spiel, über das ich mich hier im Blog schon öfter ausgelassen habe.
Und natürlich hat er noch weitere tolle Bücher geschrieben, die ich längst nicht alle gelesen habe und von denen mir auch das eine oder andere nicht so gefällt. Den Anspruch habe ich gar nicht an ihn.
Aber beeindruckt haben mich unter anderem noch:
Carrie
Shining (Film wie Buch)
Friedhof der Kuscheltiere
Sie (Misery)
Langoliers
Dolores

Das Leben und das Schreiben ist übrigens einer der ganz wenigen "Autorenratgeber", die ich bedenkenlos weiterempfehlen kann und der sich mMn von der Masse der Schreibbesserwisser deutlich abhebt.

Wenn es jemand wirklich verdient, so in den Schriftstellerhimmel gehoben zu werden, dann King. Dem lege ich mein Schreibherz zu Füßen.

Guten Morgen übrigens.

26. 02. 09

Was macht eigentlich ...

Andreas Eschbach? Er fiel mir gerade ein, nicht zuletzt deshalb, weil er eine fröhlich-informative Homepage pflegt, die viel hergibt für jene, die noch längst nicht so weit sind und vielleicht nie kommen werden.
Aha, Ausgebrannt ist also das letzte Produkt. Es geht um Erdöl und Weltuntergang.
Ich muss ja zugeben, seine Bücher gefallen mir - also grundsätzlich. Wenn die Themen nicht manchmal so schwierig werden. Wirtschaftsthriller. Für mich so gut wie schlecht, so spannend wie langweilig. Und wenn sich beides die Waage hält, eigentlich kein Buch für mich.
Das Jesus Video war/ist ein tolles Buch. Ebenso Eine Billion Dollar. Darin steckt was Geheimnisvolles. Die anderen Klappentexte reizen mich zugegebenermaßen nicht so sehr.
Was mach ich nur, was mach ich nur?

Ich kaufs - Ich kaufs nicht - Ich kaufs - Ich kaufs nicht - Ich kaufs - Ich ...

24. 02. 09

vor-ab

Habe mal wieder Bücher bekommen. Ist immer ganz nett, wenn die Lesezeichen reinstecken, obwohl ich nix gegen Eselsohren habe. Die haben so was individuelles.
Heute war eins dabei von vorablesen.
Man, ist das Internet groß und bunt.

23. 02. 09

Darf ich vorstellen:

Garesa Normeyer, ihres Zeichens Frau, die sich mit dem typischsten aller Frauenprobleme rumquält: dem Abnehmen.

Ich will nicht vorgreifen, das Buch gibt's früh genug, aber die Süße ist jetzt schon einen Blick wert, oder?

alle1

Der Inhalt ist noch streng geheim, aber die reizende Künsterlin wollen wir mal jetzt schon hochleben lassen.

And the Oscar goes to ...

... German Story.
Die süße Kate Winslet, die wir alle noch aus dem Tränenrührer Titanic kennen, hat mit ihrer Rolle als Straßenbahnschaffnerin mit NS-Vergangenheit in der Literaturverfilmung von Bernhard Schlinks Der Vorleser einen Oscar abgeräumt.
Ich habe das Buch vor einigen Jahren gelesen und es ist - zugegeben - eines der ganz wenigen aus der so genannten E-Literatur-Kategorie, die mich überzeugt und hineingezogen haben. Auch wenn ich die deutsche Geschichte satt habe bis Oberkannte Unterlippe und gerade den literarischen Ausflügen ins und ums Dritte Reich wirklich nichts mehr abgewinnen kann, das Buch hat was.
Vom Oscarchen kenne ich bisher nur einen Trailer, aber ich werde mir den Film demnächst mal anschauen. Die Ausschnitte klingen vielversprechend. Und wenn er ähnlich gut ist wie Das Parfüm ... dann ist ja alles gut (übrigens eines meiner erkorenen Lieblingsbücher, sollte mal gelesen haben, ehe man den Film anschaut).

Kauf das Buch!

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Wer lesen kann, ist - klar - im Vorteil



Karen Rose
Todesschrei


Stieg Larsson
Verdammnis


Simon Beckett
Leichenblässe


Peter James
Nicht tot genug


Joy Fielding
Flieh wenn du kannst



Susanne Mischke
Der Tote vom Maschsee


Cody McFadyen
Der Todeskünstler


Sabine Thiesler
Die Totengräberin


Gisa Klönne
Nacht ohne Schatten



Kerstin Gier
Die Patin


Charlotte Link
Die letzte Spur


Elisabeth Herrmann
Das Kindermädchen


Jilliane Hoffman
Vater unser


Achim Albrecht
Im Netz des Chamäleons


Cody McFadyen
Das Böse in uns


Sabine Kornbichler
Gefährliche Täuschung

Ich seh dich