Ego-Blog

02. 11. 09

Holz vor und hinter der Tür

Der Mann ist ja einer, der handwerkt. Seit einer Weile hat er die Liebe zum Tisch entdeckt, und jetzt baut er fleißig solche Designer-Tischings, die richtig gut aussehen.
Das macht er unter mir, im Keller und in der Garage, während ich hier oben handwerke - mit BuchStaben. Weiß man ja.

Angefangen hat es mit einem schon gebauten Tisch, einst ganz dunkelbraun lackiert. Das Teil war mal ein Ibäi-Schnapp für kleines Geld und mit beeindruckender Größe. Ziemlich lästig wurde mit der Zeit der Anstrich, denn ein so dominantes Dunkellackbraun zieht viel Dreck an und das Teil sah immer aus, als gäbe es in unserem Haus weder Lappen noch Wasser.
Jetzt sieht er so aus und verschönt die Essecke.

Tisch-1

Wie sagt dieser unaussprechbare Heimwerkermarkt so dämlich: "Mach es zu deinem Projekt".
Gemacht, und zwar in diesem Frühling/Sommer, hat der Mann gleich noch einen Monstertisch für draußen. Damit wäre dem Titel des Bloggings hier genüge getan, denn so sieht das kräftige Holz vor unserer Hütte aus, auf dem die FrauHex übern Winter ihr Kräuterzeug lagert.

Tisch-2

Dem Mann sein jüngstes Projekt steht seit gestern Morgen in unserer Küche. Modell "Klodeckel", und stinken tut er sogar auch (noch) vom Lack, aber angenehm stabil, männlich robust und vor allem: Ein Einzelstück, das außer uns keiner in der Hütte hat (das Tier drunter hat er natürlich nicht gemacht, das liegt immer da). Dazu passt das Kinderlied "Ein Tischlein steht im Küchlein, auf einem Bein ..."

Tisch-3

Ich denke gerade darüber nach, ob ich den Mann als Tischingschreiner feilbieten soll. So stabil und massiv, wie die Tischings sind, könnten wir damit glatt ein Designergewerbe gründen und Auftragstisching anbieten.
Außer hier und da mal was gehalten, habe ich zwar keine eigene Kraft reingesteckt, aber ich kann ja die BuchStaben dazu auf den Tisch bringen.

05. 10. 09

Dem Mann sein Lieblings-Ding

Männer haben ja solche Dinger, von denen sie sich nicht trennen können. Bin ich froh, dass der Mann hier nicht einer von der Trainingshosenfraktion ist, die mit unter die Achseln geklemmtem Hosenbund rumlaufen, als hätten sie nen Stock im Arsch. So einen habe ich hier in der Nachbarschaft. Der sieht nicht nur scheiße aus, der ist auch so.
Der wäre nie meiner, aber wäre er es doch im Spiel, tät ich ihn jagen, dorthin, wo ihn keiner mehr fände.

Der Mann hat jetzt also Geburtstag, und nachdem er taglang sehr kreative Wünsche in Form von "Weiß nicht" und "Keine Ahnung", "Nix" u.ä. äußerte, präsentiert er mir gestern: "Ich hätte ja gern meine Lesderhose zum Geburtstag genäht".
Das ist nämlich das Lieblings-Ding.
Und ich stehe sowas von auf dem Schlauch, denn hier herum gibt's offenbar niemanden, der Leder nähen kann. Jetzt kann ich mich hinsetzten und schauen, wie ich neue Taschen und einen neuen Reißverschluss in das kiloschwere Monster reinbekomme, damit er Lieblings-Ding bis übermorgen wieder anziehen und auch was reinstecken kann, ohne dass es gleich rausfällt.

Dumm, dass Lieblings-Ding schon so alt ist. Vanucci-Qualität eben, die halten schon mal Menschenleben. Aber ich hab Glück gehabt und noch ein identisches Ding gefunden.
Restbestand.

hose

Bis die allerdings kommt, muss er sich mit dem zufrieden geben, was ich flicken kann. Und das wird ... ach je ...

Update: Hat keiner gemerkt? Die Leserhose ist natürlich ein Märchen, die habe habe ich an.

30. 08. 09

Prominenz im Hinterland

Der 28. August ist vorbei, und mit ihm der Kurzbesuch von Marie Theres Kroetz Relin, die bis gestern in Biedenkopf war.
Ab 15.00 Uhr hielt sie den Workshop für Kids von 3-9 Jahren mit ihrem Ausmalbuch Der kleine Dichter unter dem Motto "Malen-Denken-Dichten". Anstatt in der angekündigten Rathauspassage oder später im Hinterteil eines Marktplatz-ansässigen Restaurants wurde die Veranstaltung kurzerhand in die Sonne an den "Stadtstrand" verlegt. Und während sie sich mit den Kids einfach in den Sand hockte, wurde das Geschehen von dem charmant-witzigen italienischen Pianisten Alessandro Quattrini mit der Quetsche (Ziehharmonika) untermalt.
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Parallel lief gleich gegenüber im alten Deutsche-Bank-Gebäude der Workshop mit Dirk Steinhöfel "Wie ein Kinderbuch entsteht". Dirk ist übrigens der "kleine" Bruder von Andreas Steinhöfel, dem ziemlich erfolgreichen Kinderbuchautor und Übersetzer ganz vieler Bücher.
Die beiden sind echte Liebchen, mit denen ich anschließend und gemeinsam mit SohnD und einer alten Freundin noch bis 18.00 Uhr noch in der Eisdiele gehockt und ordentlich Spaß gehabt habe, während sich meine Starguests im Parkhotel entsandet haben.
Leider habe ich von den beiden Regio-Stars keine Bilder, da ich nicht auf beiden Veranstaltungen gleichzeitig teilnehmen konnte und während meiner Stipvisiten bei den Steinhöfels einfach nicht dran gedacht habe, die Cam zu zücken, auch, weil es während des WSs ziemlich leise zuging und ich nicht mit Blitz und Klack stören wollte.

Anschließend ging es mit SohnD und alter Freundin wieder ins ehemalige Deutsche-Bank-Gebäude, denn Marie Theres und Alessandro waren ja nicht nur nach Biedenkopf gekommen, um mit Sandkrümeln wieder heimzufahren. Es gab natürlich auch noch eine Lesung aus dem Bestseller Wie Frauen ticken, ebenfalls musikalisch begleitet von Alessandro, diesmal auf dem Klavier oder Piano oder wie sich diese Dinger nennen.
Von der nacktfüßigen, sandigen Mama zur Femme fatale.
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Die Lesung war für Biedenköpfer Verhältnisse gut besucht, finde ich. Allerdings war das Publikum einen Tick zu spröde, als habe man Angst, durch ein Lächeln, einen Kommentar oder gar ein lautes Lachen unangenehm aufzufallen. Das, denke ich, ist aber mehr ein regional-mentales Ding, denn meine Umgebungsmenschen - besonders die aus der Kernstadt Biedenkopf - gehen nur alle 7 Jahre während des Grenzgangs so richtig aus sich raus.
Ziemlich stolz bin ich auf meinen Sohneschatz, der mit seinen knapp 16 Jahren der Jüngste und vor allem ein aufmerksamer Zuhörer war, der offensichtlich Spaß daran hatte.

Nach der Lesung machte sich direkt vor dem Gebäude schon die Bühne für den Musical-Songcontest bereit, der anschließend stattfand. Die Prominente dieses Events, Anne Welte, habe ich trotz ihrer physischen Präsenz nicht zu Gesicht bekommen. War nicht schlimm, wir wollten eh abhauen. Nach einem kurzen Umzieh-Umweg im Parkhotel bin ich also mit SohnD, Marie Theres und Alessandro nach Wallau gefahren, wo HerrD uns wunderbar bekocht hat und wir uns bis in die Nacht hinein im FamilieD'schen Wohnzimmer rumgelümmelt und viel gelacht haben, während Alessandro den Merlot überprüft hat, der ja unter anderem auch aus Italien kommt. Und was so ein echter Italiener ist :)
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Alles in allem ein wunderbar gelungener Tag unter vielen wunderbaren Menschen und mit schönen Highlights.
Jetzt drücke ich mir selbst die Daumen, den kommenden Freitag - 4. September -, an dem ich mit meinen Lahn-Leichen und den beteiligten Autoren als Lese-Highlight auf der Open-Air-Bühne, von der ich gerade schrieb, einen Einsatz habe, mit einem ähnlich zufriedenen Grinsen hinter mich bringen zu können.

25. 08. 09

Selbstmörderisch

Ich habe nichts gegen Spinnen, solange sie nicht in meinem Bett herumkrabbeln, während ich drinliege. In einem so alten Haus wie dem, in dem wir wohnen, und mit viel Holz gehören diese Untermieter einfach dazu.
Ein bisschen geekelt habe ich mich allerdings heute morgen um kurz nach halb sechs, als ich in die Küche kam und das selbstmörderische Wesen entdeckte, das sich für seine letzte Reise den Wassernapf meiner Hunde ausgesucht hat.
Jetzt stehen die beiden Schwarznasen davor, stupsen die Wasserleiche ab und zu mit der Nase und schauen mich dämlich an, als wollten sie fragen: "Kann man das essen?"

Spinne

03. 08. 09

Klimawandel

Das Klimakterium, auch bekannt als die Wechseljahre, soll ja angeblich einiges verändern. Bisher wusste ich das theoretisch, praktisch dachte ich: wart's ab, bist ja noch jung.
Seit einigen Tagen kann ich diese Tendenz zur Veränderung allerdings bestätigen, ich scheine "zu wechseln", denn neuerdings fahre ich total auf Techno ab.
Nicht, dass ich die Mutter aller Musikas - den Rock - vernachlässige, gar nicht. Es ist nur einfach dazugekommen, es hat mich quasi eiskalt erwischt. Wahrscheinlich begleitend zu meinem unkontrollierten Bewegungsdrang, dem ich seit einer Weile auch resigniert nachgebe. Mein 20-jähriges Ich ist energisch dabei, die Macht über uns beide zu übernehmen. Gerade heute morgen hatte ich mit der Tussi einen ernsten Disput im Studio, denn die Kampfsau wollte noch ne Stunde Training dranhängen.
Ich habe den Disput verloren und musste von acht bis zehn schwitzen. Dass ich das durchgehalten habe, verdanke ich allein dem synthetischen Bum-Bum-Bum auf den Ohren, das mir der Ei-Pott zugespielt hat. Irgendwie schaltet dabei der Kopf ab und man reagiert nur noch auf Töne.
Unterm Strich finde ich das gut.

23. 07. 09

Und - wie war DEIN Tag?

Schrecklich, werden einige sagen. Müsste ich auch, denn neben Katzenbaby-Mutti werden und Telefonterror und und und und ... hab ich einen Scheißmuskelkater, der auch wehtut, aber sich sonst geil anfühlt. Nebensache jetzt. Denn: Wenn mir heute noch einer quer kommt, werfe ich mit Hanteln ... das kann ich.

Aber angeben muss ich jetzt auch mal, so als Lokalprominente:

Das war auf der TITELSEITE des Hinterländer Anzeigers heute (und wer glaubt, ich hätte das Blatt erfunden, der schaut sich mal bitte in Mittelhessen um):

LL-Zeitung-Juli-09

Und das war der Artikel dazu:

Zeitung-Juli-09

Ja ja, da gibts auch ein Bild obendrüber, das habe ich jetzt mal aus verschiedenen Gründen nicht eingescannt. Grund Nummer eins und der wichtigste: Mein Scanner kann nur bis DIN A4 - hö hö.

Also ... ich persönlich finde: das habe ich gut gemacht - irgendwie.

Wie die Jungfrau zum Kind

Manche Überraschungen haben Schleifen, andere bunte Umschläge, dritte sind gar keine ... Meine Überraschung heute hatte erst vier, dann acht Beine, und ich bin unsicher, ob es dabei bleibt.

Muetz-Mama

Unsere Freigängerin Mütze, ihres Zeichens Tochter von Mieze, war ganz offensichtlich zum ersten Mal schwanger, als Frau Mama Ende April ihren dritten Wurf ablegte. Noch bevor die Geschwister-Würmer Ende Juni, Anfang Juli in ihre neuen Zuhause zogen, gab es einen Abend, an dem Mütze ziemlich jämmerlich herummauzte und einen ganz harten, dicken Bauch hatte. Aber das Aas wollte einfach nicht im Haus bleiben. Tags drauf strich sie wieder in unseren Hallen herum, der Bauch war offensichtlich leer. Und dann begann das große Warten. Wo? Wie viele? Wann gucken?
Tja, das Grundstück hier hat viele Ecke, Nischen und Kanten, doch die Mütz sah nicht aus, als würde sie Milch geben müssen.
Wir gingen davon aus: Das war wohl nix. Entweder hat die Katz den Wurf gefressen - welche auch immer - oder die erste Schwangerschaft ist in einer Todgeburt geendet ...
Heute morgen irritiert mich ein vertrautes Jammern und in der Kellertür saß plötzlich ein rotes Tiger-Baby, total verstört.
Das erste, was ich dachte: Scheiße, da haben die Neue-Zuhause-Eltern ihr Balg zurückgebracht.
Aber das konnte eigentlich nicht sein, weil das kleine Ding ja kleiner war als der Brummi, den wir weggegeben hatten.
Eine Stunde später folgte ich der Mutti heimlich in den Keller. Und siehe da: noch ein Baby ...
Jetzt haben wir die Nied-zen erst mal eingerichtet. Ich bin gespannt, ob noch Geschwister irgendwo herumgeistern ...

Das ist ja wie Ostern und Eiersuchen :)

21. 07. 09

Kampf dem Verfall - maxxF die Welt

Nachdem ich es lange habe verhindern können, hat mich jetzt doch ein längst abgeschüttelter Ehrgeiz wieder eingeholt, der Mistkerl. Das Ding betrifft sportliche Bewegungen. Man ist mit 44 39 langsam dem körperlichen Verfall geweiht. Und wir Frauen haben da oft dieses BBP-Problem.
Es ist schon Jahre her, seit ich zuletzt in einer Eisenstemmhalle war. Jahrzehnte, um genau zu sein. Keine Frage, dass ein Sesselpupser-Job, wie ich ihn mache, einen schnell zum Bewegungslegastheniker werden lässt. Unbewegung gehört einfach dazu wie Kaffeeflecke und Krümel auf der Tastatur.
Jetzt habe ich Ernst gemacht und war vorhin in einem Injoy-Studio, habe mir alles angeschaut und da kam dieser alte Sack Ehrgeiz wieder zum Vorschein. Alte Bekannte von damals getroffen - die trainieren ja immer noch - und beschlossen: Ich auch!

Damals war ich eine Kampfsau an den Geräten, in manchen Zeiten 5 Mal pro Woche im Studio, aber 3 Mal immer. Wenn ich mich richtig eingeschwitzt habe, dann aber ...
Ob ich das jetzt wieder so wird, wenn's nächste Woche beginnt, bleibt abzuwarten, aber wenn ich an das Figürchen denke, mit dem ich damals rumgelaufen bin, könnte es klappen. Das hätte ich gerne wieder, zumindest die ältere Schwester davon.

Beim Ruminformiern über dies und das bin ich auch auf maxxF gestoßen. Das klingt schmerzhaft, und was weh tut, wirkt. Muskelkatertechnisch betrachtet.
Werde ich mir mal für daheim zurechtlegen.
Seit ein paar Tagen liegt nämlich hinter mir schon die Hantelstange von KindD-groß - lächerliche 12 Kilo - und mit dem Teil mache ich energisch Kniebeugen. Das war damals schon gut für den Knackarsch, kann heute auch nicht schaden.

Die Übungen aus der ko(s)mischen Abnehm-Fibel sind damit natürlich nicht hinfällig geworden. Die wirken nämlich auch, ich putze nur so selten :)

Wollen doch mal sehen - was Madonna kann, krieg ich auch hin, bin ja jünger (obwohl das echt schon ne Nummer zu streng ist).

17. 07. 09

Das intime A

Dass die FrauD vorne Sabine heißt, ist unschwer herauszufinden. Dass die FrauD natürlich Mails nicht mit FrauD unterschreibt - oder nur selten - ist auch klar.
Dass die Gute aber jetzt versehendlich unter eine Mail-Antwort
"Herzlichst
S@bine ..."
schrieb, gibt ihr schon zu denken.

Überlege gerade, ob der Wechsel vom 16000er DSL zurück zum kultigen Analog therapeutisch wertvoll wäre ...

13. 07. 09

Wie reizend

Ich mag es ja nicht so, wenn mich wer namenlos anschreibt und tut, als sei er 007 in geheimer FrauD-Mission. Doch soeben flattert mir eine "anonyme Maus" ins E-Mail-Haus. Da will mir jemand was sagen, ohne sich zu erkennen zu geben.
Na gut. Ich nehm's, aber ich mache es offen, weil ich es reizend finde.

Meine Liebe,
wie ich Ihren aktuellen Beiträgen in den Weiten des Internets entnehme, feiern Sie heute Wiegenfest. Hierzu meine herzlichsten Glückwünsche, die ich, wie folgt, definieren möchte:

Gesundheit möge Sie erhalten, reife Schönheit sich entfalten
Liebe möge Sie umgeben, auf allen noch so steilen Wegen
Wohlstand möge Sie erreichen, ein gutes Leben Sie beschleichen
Erfolg sei Ihnen bald beschert, Ihre Schriften sind es wert
Und einen letzten Wunsch für Sie: Bleiben Sie in Harmonie!
Ein Gefangener Ihres (Wort)Karmas


Schönen Dank, Gefangener. Das mit der "reifen" Schönheit ... das ist gut :)

Kauf das Buch!

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Wer lesen kann, ist - klar - im Vorteil



Karen Rose
Todesschrei


Stieg Larsson
Verdammnis


Simon Beckett
Leichenblässe


Peter James
Nicht tot genug


Joy Fielding
Flieh wenn du kannst



Susanne Mischke
Der Tote vom Maschsee


Cody McFadyen
Der Todeskünstler


Sabine Thiesler
Die Totengräberin


Gisa Klönne
Nacht ohne Schatten



Kerstin Gier
Die Patin


Charlotte Link
Die letzte Spur


Elisabeth Herrmann
Das Kindermädchen


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Vater unser


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Im Netz des Chamäleons


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Gefährliche Täuschung

Ich seh dich


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