<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://sabined.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://sabined.twoday.net/">
    <title>Buch-Staben : Rubrik:Job-Blog</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>SabineD</dc:publisher>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-09T23:08:25Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/SabineD/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4918794/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4909970/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4905965/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4826535/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4778829/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4754008/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4741995/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4723226/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4664615/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4639891/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4638494/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4532990/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4486623/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4439248/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://sabined.twoday.net/stories/4397537/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/SabineD/images/icon.jpg">
    <title>Buch-Staben</title>
    <url>http://static.twoday.net/SabineD/images/icon.jpg</url>
    <link>http://sabined.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4918794/">
    <title>Tag 7 - Home, sweet home</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4918794/</link>
    <description>Das wars nun. Wir schreiben Freitagnacht, oder Samstagmorgen, und die Jobwoche neigt sich dem Ende. Hundertausend neue Sachen habe ich wahrgenommen, gesehen und genossen, viel Altbekanntes getroffen, ne ganze Menge gearbeitet und Sonnenbrände kassiert, Hände geschüttelt von Menschen, deren Autogramme von anderen gesammelt werden und seit Ewigkeiten mein Element Wasser mal wieder an seinen Basics besucht  wow, ich liebe das Meer noch immer  und festgestellt, dass einfach jeder zum Kacken die Knie krumm machen muss, egal wie bekannt und wichtig oder unbekannt und nichtwahrgenommen man ansonsten ist. &lt;br /&gt;
So schön es auch hier ist, ich freue mich unglaublich aufs Heimkommen, darauf, meine Süßen wieder durchzuknuddeln, die hässliche Straße zu dem hässlichen Haus hochzufahren, in dem die liebsten Menschen auf der Welt wohnen, das Geschrei zu hören, vor dem ich  ein bisschen, zugegeben  geflüchtet bin und in den öden Alltag an gewohnten Plätzen einzutauchen, die einem ohne Unterbrechung ja manchmal sowas von auf den Senkel gehen, dass man oft nur noch weglaufen möchte. &lt;br /&gt;
Obschon die vergangen Tage auch anstrengend waren, habe ich im Koffer ordentlich Kraft, Relax und Ausdauer für die nächsten Wochen und Monate drin, neben Schnickschnack als Mitbringsel, vielen heißen Infos, mit denen ich reich werden könnte, und einem ziemlich warmen Gefühl von Achtung über eine gewaltige Leistung, der ich wünsche, dass sie sich in absehbarer Zeit in einen bahnbrechenden Erfolg verwandelt.&lt;br /&gt;
Obwohl hier, irgendwie in Afrika, alles schon ein bisschen wie zuhause ist  man kennt das ja: Kinder, Mann, Haushalt, Stress mit dies und das  da ändert weder Land noch Lebenslauf was dran  ein Leben im Taubenschlag  ist es doch neu und auch fremd gewesen, vertrautneu und vertrautfremd. Schön und befremdlich, lehrreich und aufmunternd, sehr fantastisch und auch altbekannt. &lt;br /&gt;
Nun hoffe ich vor mich hin, dass das Ergebnis dieses Jobs seine Früchte tragen wird. Ganz ist er noch nicht beendet, aber ich habe ein gutes Gefühl, denn das Puzzle, das dem zugrunde liegt, hat schon ein erstaunliches Bild ergeben, dass ganz sicher nicht nur mich entführt und begeistert.&lt;br /&gt;
See you later in good old Germany.</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T23:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4909970/">
    <title>Tag 3 - Heiße Nächte ...</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4909970/</link>
    <description>... in Latinoland. Schon wieder nach neun Uhr, in D noch eine Stunde später. Gerade gönne ich mir einen Teller Frutti die Mare, scharf gewürzt und soll als Grundlage für die kommenden sieben bis zehn Stunden dienen, die ich noch hier hocke und mich durch Papier wurschtele.&lt;br /&gt;
Irgendwie fühle ich mich wie ein Single. Hat was. Keiner plärrt, ein paar Autos rauschen in meinem Rücken - das Appartement liegt so niedlich, dass ich, will ich es betreten oder verlassen, aufpassen muss, dass ich dabei nicht überfahren werde, aber innen ist es so bezaubernd, dass es überhaupt nicht stört - und ich habe gerade zum ersten Mal in meinem Leben auf einem Gasherd gekocht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wetter war heute nicht ganz so berauschend, der Himmel meist bedeckt, aber sehr tragisch ist das nicht; ich habe nämlich feststellen müssen, dass sonnenüberflutete Terrassen und Laptops nicht konform gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt geht&apos;s mit Gebrüll in die Nacht(schicht).</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-05T20:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4905965/">
    <title>Tag 1</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4905965/</link>
    <description>Was für ein Tag: vier Uhr morgens aufstehen, gegen halb sieben in Mainhatten am Flughafen, eingecheckt und kurz vor acht los. Irgendwas vor zehn Uhr in Barcelona gewesen, planlos auf dem Flughafen rumgeeiert und nächste Abfahrt gesucht, gefunden und Runden gedreht. Mal hier und da geschaut, Laptop ausprobiert und freudig festgestellt: alles klappt wie am Schnürchen. Kurz nach zwölf Uhr gings weiter. Ankunft Tenerife Norte nach drei Uhr. Niedlicher Flughafen, ratzfatz ausgecheckt und dann auf dem Koffer gewartet, bis die Chauffeuse da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, und jetzt ist es nach deutscher Zeit zwei Uhr in der Nacht, hier eine Stunde früher. Ich bin gefühlte 87 Kilometer bergauf und bergab gelaufen, habe mich im Appartement eingerichtet, Gleitschirmflieger beobachtet, eine reizenden Bucht begutachtet und Meer an den Beinen und auf der Zunge gespürt und komme gerade von einem mega-Feuerwerk, das ich gefilmt habe, aber erst einstellen kann, wenn ich wieder Daheim-DSL habe.&lt;br /&gt;
Für morgen sind dann erste Arbeiten geplant. Und ich habe hier 3-7 Terrassen mit Meerblick, auf denen sich bestimmt geil arbeiten lässt  ätsch. Dazu ein Besuch eines Gleitschirmfestivals o.ä., am Abend selbiges mit Rockmusik und Tanz. Und dann gehts weiter  &lt;br /&gt;
Hach, was kann Arbeiten auf den Kanaren anstrengend sein  ;)</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-04T00:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4826535/">
    <title>Diminutivchen</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4826535/</link>
    <description>Was die Werbung vormacht, machen viele nach. Nicht nur, dass neuerdings jeder Zweite die DeutschObi-Version von We will rock you nicht mehr aus dem Ohr bekommt (mir ist beim letzten Besuch in dem  Alles-für-den-Heimwerker-Laden aufgefallen, dass die Verkäuferinnen sogar die Fingernägel haben &quot;frenchen&quot; lassen, allerdings mit organgen Spitzen, und auf den einzelnen Fingern steht: Wie wo was weiß O-Dings), es wird auch ordentlich verniedlicht.&lt;br /&gt;
&quot;Ich habe da ein Textchen geschrieben, das braucht mal ein professionelles Händchen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Was soll den gemacht werden?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nur die Rechtschreibfehlerchen verbessert werden.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Und wie lang ist der Text?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ach, nur 3 Seitchen, knapp 8000 Zeichen.&quot;&lt;br /&gt;
Ich nenne einen Preis. &lt;br /&gt;
&quot;Das ist ja kein so großes Beträglichen. Ich schicke Ihnen dann das Textchen per Mail und Sie mir die Rechnung. Dann mach ich gleich das Überweiselchen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und ich umgehend das Korrekturchen. Danke, Wölkchen.</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-07T12:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4778829/">
    <title>Hard Word</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4778829/</link>
    <description>&lt;i&gt;Liebe FrauD,&lt;br /&gt;
[...] also ich habe in der Schule gelernt, dass man &quot;sozusagen&quot; zusammenschreibt [...] mit ß schreibt [...] Großschreibung hier angewendet wird [...] wäre schön, wenn solche Fehler in Zukunft nicht mehr vorkommen [...]&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja ja, das habe ich auch mal gelernt. Und mehr; für den Rest benutze ich aktuelle Nachschlagewerke aus Papier. Man kann ja nicht alles im Kopf haben ...&lt;br /&gt;
Nach dieser Kritik auf ein Korrektorat war ich zuerst baff und musste den Tag der Tat revue passieren lassen. Hatte ich denn während der Korrektur gesoffen? So zu sagen ...&lt;br /&gt;
Trotz intensiver Suche wollte mir einfach nicht aufgehen, was ich falsch gemacht haben sollte.&lt;br /&gt;
Ein Telefonat konnte dann Licht in die dunklen Buchstabenkreationen bringen: Mein Telefongegner war Word-blind und der Ansicht, dass die &quot;Sprechblasen&quot; in der Korrekturfahne am rechten Seitenrand meine Änderungen enthalten, wohingegen die dadurch bedingte Richtigstellung im Text als &quot;Ursprungsversion&quot; angesehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine - kann ja mal passieren, dass man mit Word nicht kann ... stünde nicht ausdrücklich und mehrfach (weil Microsoft ist eigentlich dafür bekannt, sich permanent zu wiederholen) &quot;gelöscht&quot; daneben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;40&quot; alt=&quot;KF1&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SabineD/images/KF1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin ich zu streng, wenn ich finde, dass auch Azubis ein bisschen lesen können sollten?&lt;br /&gt;
Da hat&apos;s mich aber zuerst ganz schön erschrocken, mein lieber Jolli.</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-12T08:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4754008/">
    <title>Aufgerollt und abgelacht</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4754008/</link>
    <description>Telefon bimmelt. Und manchmal passiert dann so was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich möchte gerne den Chef von WT sprechen&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Das bin ich.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Huch, Sie sind eine Frau, Sie sind der Chef von WT?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, na ja, die Chefin, wenn Sie so wollen. Viel mehr Leute außer mir arbeiten hier nicht.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ah-so, verstehe. Dann sind Sie auch die Lektorine, die wo für die falschen Texte verantwortlich gemacht wird?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hä?&quot; (Habe ich was verbockt?)&lt;br /&gt;
&quot;Also ich hätte da mal ein Kurzmanuskript auf Falschschreibung zu untersuchen.&quot;&lt;br /&gt;
(Uff, Glück gehabt). &quot;Ja, so was mache ich. Wie kurz?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;So zwei Seiten vielleicht?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja? Zwei Seiten? Oder mehr oder weniger?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Vielleicht zwei Seiten, genau. Ungefähr. Oder mehr.&quot;&lt;br /&gt;
(Groll). &quot;Und um was geht&apos;s?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Na um die Fehler da drinnen, um was denn sonst?&quot;&lt;br /&gt;
(Schwitz) &quot;Äh - ja, ich meine den Textinhalt.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Rechts-Schreibung. Grammatikisches vielleicht. Meine Güte, Text ist doch Text, oder nicht?&quot;&lt;br /&gt;
Schluck. &quot;Irgendwie ... schicken Sie ihn doch einfach mal per Mail, dann schaue ich, wie viel das ist - wegen Preis und so.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Das geht ja nicht, der muss abgeholt werden.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Warum? Haben Sie kein Internet?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Doch, aber wie krieg ich denn die Tapete da rein, wodrauf lektorisiert werden soll?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Kein Scherz. Geschehen schon vor einer ganzen Weile. Der Auftrag kam übrigens nicht zustande.</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-03T10:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4741995/">
    <title>Alles Lüge</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4741995/</link>
    <description>Der &lt;a href=&quot;http://www.bestatterweblog.de/luegen/1371/&quot;&gt;&lt;b&gt;Bestatter&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; hat zwei der häufigsten Lügen aufgezählt, die ihm aufgetischt werden.&lt;br /&gt;
&quot;Die Überweisung ist raus&quot; gehört auch in meine Top-5.&lt;br /&gt;
Gleich gefolgt von &quot;Ich habe noch gar keine Rechnung bekommen&quot; und &quot;Ups, da  hat sich wohl ein Zahlendreher eingeschlichen&quot; und &quot;Was, Sie wollen dafür Geld haben?&quot;&lt;br /&gt;
Natürlich nicht, ich habe ein Herz für Fremde, die mich mit Arbeit vollschütten und mir kostbare Lebenszeit rauben. Das mache ich doch gerne umsonst ... &lt;br /&gt;
Abgeschlossen wird die Rangliste von den überhabenen Schweigern, die irgendwann zur Mahnsache werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind mir fast am liebsten, denn mit denen lässt sich so schön träumen: Wenn die irgendwann alle auf einen Schlag bezahlen, kann ich mit meiner ganzen Familie 6 Wochen Urlaub in Thailand machen!</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-28T07:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4723226/">
    <title>Abgelehnt</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4723226/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&lt;i&gt;Sehr geehrte FrauD!&lt;br /&gt;
Da Sie eine erfolgreiche Koryphäe unter den Lektoren sind, möchte ich mich hiermit um eine partnerschaftliche Mitarbeit in Ihrer Firma bewerben. Meine Referenzen entnehmen Sie bitte meiner Homepage www.ichkannnichtlesen.de.&lt;br /&gt;
Ich könnte mir vorstellen, dass wir in Gemeinschaft noch mehr zusammen erreichen und uns einen unverzichtbaren Namen im Geschäft machen können.&lt;br /&gt;
Ich freue mich über Ihre positive Antwort, in der Sie mir eine Chance gewähren, meinen Ehrgeiz unter Beweis zu stellen.&lt;br /&gt;
Mit den allerfreundlichsten Grüße&lt;br /&gt;
Ihre Frau XYZ&lt;/i&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kriegt irgendjemand mit, dass man mit einem medienwirksamen Namen auf Du und Du ist, und schon wird&apos;s eng im Arsch. &lt;br /&gt;
Außerdem kann ich es absolut nicht leiden, wenn hinter &quot;FrauD&quot; ein Ausrufezeichen steht. In meiner Firma (?!) steht hinter FrauD in der Anrede ein Komma!&lt;br /&gt;
Bewerbung abgelehnt.</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-21T07:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4664615/">
    <title>In den Arsch gekniffen</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4664615/</link>
    <description>Da heißt es mitunter, FrauD sei ein harter Knochen, weil sie es nicht &quot;nötig&quot; hat, Probearbeiten abzuliefern, aber dass sie sich andererseits mit Pappnasen rumschlägt und hier und da doch mal auf eine niedliche Bitte hin weichklopfen lässt, ein oder zwei Seiten zu bearbeiten, um später zu erfahren, dass irgendein Branchenfremder den Job für ein Fünftel eines halbwegs angemessenen Angebots im Sack hat - und weder eine Antwort geschweige denn ein kurzes Dankeschön dafür kassieren durfte - bleibt mal schön Geheimsache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, über so was ärgere ich mich nicht mehr. Nur ein bisschen. Aber es bestärkt mich immer wieder, meine Richtung beizubehalten und für solche Deppen nix mehr probezuarbeiten. &lt;br /&gt;
Gar nicht so selten kommen sie später wieder, wenn sie mit den Möchtegerns auf die Nase gefallen sind. &lt;br /&gt;
Neulich war einer sogar so clever und meinte, ich müsse für das Zweitlektorat jetzt zirka den Betrag weniger berechnen, den er schon investiert hat. Immerhin wär&apos;s unfair, zwei Mal zu bezahlen für die gleiche Arbeit. &lt;br /&gt;
Ja nee, is klar.&lt;br /&gt;
Gibt&apos;s nicht? Ha, da könnte ich aber noch ganz andere Schoten erzählen. Für heute mag es reichen.</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-31T16:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4639891/">
    <title>Wie Arbeit geht</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4639891/</link>
    <description>Sein eigener Herr, Chef und Meister sein, das ist verlockend und nett. Nach acht bis 12 Jahren sollte ich wissen, dass Strukturen aber auch in solche Alltage gehören und man besser mit ausgetüftelten Plänen in den Arbeitstag steigt. Selbst wenn man sich abends darüber kaputt lacht, weil solche Pläne so gut wie immer durchkreuzt werden. Meist von einem selbst.&lt;br /&gt;
Jetzt ist mir allerdings ein Patzer passiert, der peinlich ist. Eine sich ziemlich schleppende Sache, in der es um einen potenziellen Auftrag geht, habe ich doch glatt versemmelt und muss jetzt schauen, ob ich das noch gebügelt bekomme. Ich hatte nämlich versprochen, eine Arbeitsprobe abzuliefern. Will sagen, einige wenige Seiten eines Manuskripts probezulektorieren. Und das am Montag. Höhöhö.&lt;br /&gt;
Normalerweise mache ich so einen Scheiß &lt;a href=&quot;http://www.wort-taten.com/13863.html&quot;&gt;nicht mehr&lt;/a&gt; - also auf Probe arbeiten. Aber ... kann man denn immer nur auf Prinzipien rumreiten?&lt;br /&gt;
Versprochen ist aber versprochen. Meist halte ich mich auch dran.&lt;br /&gt;
Vermutlich steht jetzt vergeudete Lebenzeit ins Haus und mich erwartet entweder ein Anschiss, eine Nichtantwort oder ein &quot;Auftrag ist schon weg&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind solche Momente, da wünsche ich mir dringend einen Chef, der mir stündlich sagt, was ich machen muss. Eine Arbeit, in der eben auch bezahlt wird. Nach Leistung oder meinentwegen auch nur Anwesenheit. &lt;br /&gt;
Werde ich eigentlich nie gescheit?</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-23T06:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4638494/">
    <title>Die Hosen an</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4638494/</link>
    <description>Als die Frauen beschlossen, die Hosen anzuhaben ... ja, wie war das eigentlich?&lt;br /&gt;
Diese Thema beschäftigt mich, neben 1000 kleinen anderen, am heutigen Nachmittag, und Erstaunliches kommt dabei zutage. Wer würde heute noch glauben, dass die Zweibeins einen solchen zählen Kampf ausfechten mussten, bis sie auf unseren Frauenärschen akzeptiert wurden?&lt;br /&gt;
Irgenwann muss ich mal erzählen, was ich hier gerade treibe. Denn das ist oberspannend und ich muss bald Kopf anbauen, um die ganze Wissensmasse, die ich derzeit recherchiere, ordentlich platzieren zu können.&lt;br /&gt;
Jetzt verrate ich aber noch nix und mache nur ne lange Nase.</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-22T16:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4532990/">
    <title>Gute Taten</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4532990/</link>
    <description>Die reizende &lt;a href=&quot;http://susannemischke.twoday.net/&quot;&gt;SusanneM&lt;/a&gt;, ihres Zeichens erfolgreiche &lt;a href=&quot;http://www.susannemischke.de/buecher.htm&quot;&gt;Krimiautorin&lt;/a&gt;,  &lt;a href=&quot;http://susannemischke.twoday.net/stories/4471486/&quot;&gt;schrieb&lt;/a&gt; es vor einiger Zeit auch schon mal - Rechnungen bezahlen macht Spaß. Und so habe ich voller Freude und mit einem Lachen im Gesicht auch gleich heute Mittag die Rechnung über 19,50 Euro an einen Gerichtsvollzieher überwiesen, der erfolglos bei einem meiner holy Schuldner versuchte, zwangszuvollstrecken, dessen Schuld bei mir damit die 100-Euro-Grenze überschritt. Knapp, aber immerhin.&lt;br /&gt;
Weniger freudig war kurz darauf die Mail an den Seppel, in der ich ansagte: 5 Tage, sonst schepperts richtig. Und auch nicht besonders witzig war dann ein Telefonanruf, der mich von Schuldner Seite erreichte. &lt;br /&gt;
Ich sollte jetzt ein schlechtes Gewissen haben und mich schämen, wie kann ich nur so gnadenlos sein? Vor Weihnachten auch noch. Und überhaupt - davon käme das Geld auch nicht schneller rein, und überhaupt 2 - man liefe ja schließlich selbst den eigenen Schuldnern hinterher und müsse deshalb abwälzen - und überhaupt 3 - man wäre ja absolut kein Typ, der nicht bezahlen würde, nur wann, dass könne man eben nicht sagen, und überhaupt 4 - bla und blubb.&lt;br /&gt;
Böse FrauD, hat den Zorn eines Ex-Kunden entfacht und ist auch noch selbst schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na gut, dass man vielleicht so seine Kohle auch nicht schneller rein bekommt, mag schon stimmen, denn diverse Schritte nach vorne verteuern solche Sachen und wer eh schon nix drauf hat, wird dadurch auch nicht reicher.&lt;br /&gt;
Aber kommen solche Krampfblasen eigentlich nie auf die Idee, dass es einem eine gewisse Art von gefühlter Gerechtigkeit geben kann, wenn man trotzdem ...? So aus Prinzip?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, liebe Außenständler, zahlt freudig, pünktlich und mit einem Lachen im Gesicht, denn es erleichtert einem das Leben ungemein. Wenns mal Probleme gibt, redet mit mir. Rechtzeitig. Ich bin ja kein Unmensch (also nicht immer) und beiße in der Regel auch nur vorsichtig zu. &lt;br /&gt;
Aber wenn nicht, erstickt gefälligst an euren Flatulenzen bis zum letzten Cent. Dann ist es mir auch scheißegal, in welchen Gossen ihr gerade hängt oder was für Schicksalsschläge euch ereilt haben. Genießt sie von Herzen und bestellt ihnen beste Grüße von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;133&quot; alt=&quot;gebiss&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SabineD/images/gebiss.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-13T16:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4486623/">
    <title>Besser als nix?</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4486623/</link>
    <description>Im Jahr 2004 hatte ich einen Kunden, der große Pläne wob und mich mit Kinkerlitzchen beauftragte, die ich - wie es sich gehört - ordentlich ausführte. Es ging dabei um einen nicht ganz so winzigen Betrag, immerhin 500 Euro. So war es vereinbart, so sollte es sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Jahre, etliche Investionen und Nerven und viel Schreibkram später hat sich die damalige Rechnung verdreifacht und vor mir auf dem Tisch liegt nun eine vorgerichtliche Schuldbereinigung, aus der hervorgeht, dass mein Schuldner bei regelmäßiger Ratenzahlung etwa in 32 Jahren seine Schuld bei mir bezahlt hat.&lt;br /&gt;
Nun soll ich sagen, ob ich damit einverstanden bin.&lt;br /&gt;
Immerhin - 4 Euro jeden Monat - besser als nix? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal bin ich einfach nur müde, oder?</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-27T13:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4439248/">
    <title>Clever</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4439248/</link>
    <description>Telefonat am Montagmorgen. Frau A. erklärt, sie hätte meine Homepage von einer Freundin &quot;gelinkt&quot; bekommen und will mich was fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.:  Ich habe ein Buch geschrieben und will das gerne veröffentlichen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.: Aha. Ich bin aber kein Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.: Das weiß ich ja, aber ich dachte, Sie könnten sich das vielleicht mal anschauen und mir sagen, ob es Chancen hat. Sie sind doch freie Lektorin, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.: Das ist richtig, aber es kommt auch auf den Verlag an. Mein Urteil muss nicht das Gleiche sein wie das, zu dem ein Verlagslektor kommt, der genauer einschätzen kann, was sein Arbeitgeber will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.: Aber Sie können mir doch sicher ein bisschen weiterhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.: Möglicherweise. Um was geht&apos;s denn?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.: Ja also, ich habe meine Erlebnisse aufgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.:  Welche Erlebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.: Na alle eben. Meine Kindheit, meine Arbeitslosigkeit, meine Ehe, Sie wissen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Oh ja, ich weiß genau.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.: Irgendwas Spezielles? Also neue Erkenntnisse, Gründung von Selbsthilfegruppen, unverhoffte Wandlungen, Botschaften für die breite Öffentlichkeit ...?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.: Nö, nur so allgemein. Aber total spannend. Sie haben ja keine Ahnung, was ich alles erlebt habe, gerade mit diesem Hartz ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Oh doch, gute Frau, ich habe eine Ahnung, glaub mir.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.: Wie viel Normseiten haben Sie denn geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.: Äh - Normseiten? Also das sind so ungefähr 80 - 100 normale Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.: Anders. Wie viele Zeichen hat denn das Dokument.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.: Zeichen? Meinen Sie Buchstaben? Wie soll ich die denn zählen? Das ist doch alles in einem Ringbuch aufgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hand-Fuck.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.: Kann man das kopieren? Wenn Sie wollen, dass ich mir das mal anschaue, wäre es gut, wenn Sie mir Kopien machen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.: Ja, ic h weiß nicht ... die kosten doch so viel Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Grmpf.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.: Na ja, ein paar Euro. Aber - andere Frage - wenn Ihnen das schon zu teuer ist, warum rufen Sie mich eigentlich an? Ich muss Ihnen dafür nämlich auch eine Rechnung schreiben, das wissen Sie, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.: Waaas? Aber ich dachte, Sie lesen das einfach mal und sagen mir ... ich krieg doch Hartz, ich kann doch nix bezahlen. Sie sind doch Lektorin ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und isch krisch grad Kopf&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.: Liebe Frau A., aber deswegen arbeite ich doch nicht umsonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.: Na wenn ich das gewusst hätte, dann wäre ich ja gleich zu einem Verlag gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.: Das wäre eine gute Idee gewesen, ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau A.: Aber eins muss ich Ihnen noch sagen. Ich finde das ganz schön unverschämt, also dass Sie dafür Geld nehmen wollen. Andere geben Geld aus, um Bücher zu kaufen und Sie wollen fürs Lesen bezahlt werden? Das ist ja ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau D.: ... mein Job. Stimmt. Viel Glück beim Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wenn einem am Montagmorgen so viel IQ wird beschert,&lt;br /&gt;
dann ist das am Abend einen Glühwein wert.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-12T14:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sabined.twoday.net/stories/4397537/">
    <title>Wut</title>
    <link>http://sabined.twoday.net/stories/4397537/</link>
    <description>Ich mag meine Arbeit ... ich mag meine Arbeit ... ich mag meine Arbeit ... ich könnt manchmal kotzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einer Weile habe ich ein Manuskript im Lektorat, das mich stellenweise richtig schafft. &lt;br /&gt;
Es ist nicht das erste Mal, dass ich einen autobiographischen Text vor mir liegen habe und ich muss leider sagen, dass gut zwei Drittel dieser My-Life-Bücher so überflüssig sind wie Bauchschmerzen.&lt;br /&gt;
Wenn man die 37ste Biographie mit dem Thema &quot;Ich wurde missbraucht&quot; liest, gibt es kaum noch was Neues und das Auge hat eine Hornhaut gebildet, die Emotionen nur noch sporadisch durchlässt. &lt;br /&gt;
Schon oft habe ich überlegt, ob ich wohl so herzlos geworden bin, dass es mich immer weniger berührt, oder ob es an der Formulierung derer liegt, die mir diesen Lebensmüll auf den Tisch legen. &lt;br /&gt;
Doch im Augenblick bin ich überzeugt, dass das wahre Grauen nicht in, sondern zwischen den Zeilen steht.&lt;br /&gt;
Ich würde sogar noch weiter gehen und annehmen wollen, dass ein Teil dieser Missbrauchsbücher rein aus dem Grund der Selbstprofilierung entstanden ist. Es gibt ja jede Menge Menschen, die mit harten Schicksalen Klinken putzen, um Aufsehen zu erregen. Oder lieber Schuldzuweisungen rausplärren, als den eigenen Dreck wegzukehren (hier mal bitte nicht missverstehen: damit meine ich keine Missbrauchsopfer sondern jene, die prinzipiell mit sich selbst und der Welt hadern und so).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so das, was ich jetzt unten auf meiner Taskleiste liegt. Nach drei bis fünf Seiten muss ich immer wieder kurz da raus, weil ich denke, diese Erlebnisse greifen nach mir und wollen mich in den Sumpf zerren. Ein bisschen wie bei Tanz der Teufel ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht der Stil oder die Art der Formulierung, es sind die kleinen Sätze und Schreie, die man nicht lesen kann, die nicht totzukriegende Kraft eines fragilen Menschenkindes, es ist das Zittern der Finger und die tropfenden Tränen auf der Tastatur beim Schreiben, die man hört und spürt - die nassen Fingerkuppen, die man sich holt ... Es ist das lachende Gesicht mit dem unbeschwert plappernden Mund, über dem zwei große Augen liegen, die mehr gesehen haben, als ein Menschenleben sehen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, welchen Werdegang dieses Manuskript einmal haben wird. Ich würde mich nicht mal trauen eine Prognose abzugeben, ob es einmal Chancen in einem Publikumsverlag hätte. Vielleicht eher nicht, weil es einfach nicht schreierisch genug ist, weil es &quot;nur&quot; ein kleines danebengegangenes Leben erzählt ... aber es ganz bestimmt eines der aufwühlendsten, die ich je gelesen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe Wut auf all diese Kastrationskandidaten, die heute noch durch die Welt laufen dürfen, ohne gebrochene Beine, ohne Sektflaschen im Arsch, ohne Knoten in den Brustwarzen und ohne nicht jeden Morgen gleich nach dem Aufwachen aus reiner Vorsichtsmaßnahme schon eins mit dem Knüppel über das kaputte Hirn zu kriegen.</description>
    <dc:creator>SabineD</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sabined.twoday.net/topics/Job-Blog&quot;&gt;Job-Blog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 SabineD</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-30T16:47:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://sabined.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://sabined.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
