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Naturbreit

13. 05. 09

Internet kaputt

Mich wundert heute gar nix mehr.

Kaputt

30. 03. 09

Eine Augenweide

Schönheit soll ja von Innen kommen, sagt man so.
Wie schön Johnny Depp innen ist, weiß ich nicht, will ich wahrscheinlich auch gar nicht wissen, aber von Außen ist er definitiv der Schönste.
Fluch_der_Karibik_3-Poster11

Für dieses Sahneschnittchen kann ich mich immer und immer wieder begeistern. Nicht nur, weil gerade gestern wieder Fluch der Karibik lief, an sich schon ein absolut köstlicher Dreiteiler, den ich mir mit kindlicher Begeisterung mehrmals im Jahr anschaue. Aber mit Johnny als Captain Jack Sparrow hat dieses Disney-Spektakel den 100%-Mann aus den Hollywood-Liegestühlen gezerrt.
Und da heißt es immer, Schwärmereien wären was für junge Mädchen ... sehe ich ganz ganz anders *schwärm*

23. 02. 09

Des Menschen Internet ist sein Himmelreich

Wer täglich mit PC und Internet arbeiten muss (wie ich, ich arme Socke), der kommt um Sachen wie Xing, Facebook, WkW, Twitter, Blogs, Foren, SL und den ganzen Kram auf Dauer nicht drum herum. Zumindest versuchen tun es die meisten irgendwann, alles gleichzeitig oder nur einzelne Sachen, und wenn auch nicht über lange Zeit. Aber um mitreden zu können, muss man es ausprobiert und als sinnvoll oder sinnfrei abgehakt haben. Man weiß wenigstens, wovon man spricht.
Die große Frage dahinter, was das eigentlich soll, wofür es gut ist, hat wahrscheinlich nicht viel mit Abenteuerlust, Neugierde oder Langeweile zu tun. Wahrscheinlicher ist, dass es um Wahrnehmung geht, einmal darum, wahrgenommen zu werden, ein Publikum zu haben, besser noch gleich eine ganze Fangemeinde, und den einen oder anderen Applaus einzuheimsen.
Viele klappern, weil es zum Handwerk gehört. Es ist nämlich schwierig, diesen einen kleinen Platz auf der Welt, der sich irgendwo zwischen fast 7 Milliarden anderen Menschlein befindet, zu verteidigen.
Möglicherweise geht’s auch um Inspiration, um Voyeurismus. Was machen eigentlich die anderen? Wie gehen die mit einer bestimmten Situation um? Was gibt’s Neues auf dem Markt A, B oder C …? Also, um wahrnehmen wollen, was in der großen weiten Welt jenseits des eigenen Dunstkreises sonst noch passiert. Mann könnt ja was verpassen.
Aber irgendwie geht es immer um Feedbacks. Um Aktionen in Form schriftlicher oder visueller Kommunikation, um Reaktionen zu provozieren. Gäbe es kein Publikum und damit keine Feedbacks, wäre das Internet vielleicht leer wie Darm nach dem Einlauf.
Dass diese ganzen Mensch-2-Mensch-Plattformen viel Lebenszeit fressen, merkt man oft erst, wenn die grauen Strähnen sich schon in der Tastatur verklemmen.

Ach ja, was ich damit eigentlich sagen wollte: gar nichts. Muss jetzt arbeiten.

01. 02. 09

Angenehm: Abgenommen!

Im vergangenen Jahr habe ich deutlich früher angefangen, mich zu "reduzieren". Das soll auch dieses Jahr nicht ausfallen, aber ich hatte bisher noch nicht den richtigen Motivationskick.
Jetzt isser da, und an die bevorstehende Fastenzeit sind noch andere Sachen geknüpft, die mehr oder weniger sinnvoll oder begleitend laufen werden. Ich habe mir nämlich vorgenommen, währenddessen zwei Sachen zu erledigen:
1. Ein witziges Buchprojekt rund ums Abnehmen ins Leben zu schicken.
2. Eins meiner ungezählten Manuskripte FERTIG zu schreiben

Vor Punkt 1 habe ich weniger Angst, das läuft wie am Schnürchen. Aber Punkt 2 ist eine echte Herausforderung, denn dabei muss ich richtig viel Disziplin an den Tag legen, wenn ich nicht verhungern will, hö hö. Das heißt also, ich werde erst aufhören zu fasten, wenn unter dem Ding ENDE steht. (Was tu ich hier bloß???)

Wenn also irgendwann gar keine Blogeinträge mehr kommen, hab ich's nicht geschafft :-(

05. 01. 09

Macken über Macken

So ein typisches Weibchen war ich sicher nie, und hier beziehe ich mich auf das Verfälschen Verbessern des äußeren optischen Eindrucks. Will sagen, Modetrends, stylistische Aussetzer, Haarpampe oder kosmetische Extravaganzen wie dieses gemeine Augenbrauen zupfen oder allwöchendliche zum-Friseur-rennen-müssen, weil es der neueste Schnitt so will, sind nicht meins, werden nie meins. Im Bereich der schönmachenden Körperpflege gehören wohl meine Erfahrungen mit Kaltwachs zu den unangenehmsten, auch wenn ich hier - angenähert an Fishermans Friend - sagen muss: Tut es zu weh - bist du ein Mann! Ich konnte mich als wahre Rassefrau nie recht entscheiden, ob ich mich nicht wenigstens im Sommer diesem glattmachenden Haarentfernungsk(r)ampf beuge, um nicht wie eine vergessene Grüne aus den 70ern dazustehen, oder im Zweifel lange Hosen trage. Um ehrlich zu sein: Ich beuge mich ihm gelegentlich, aber nicht immer. Schon deshalb, weil es viel Zeit kostet und ich diese Zeit für mich nicht als entspannend verbuchen kann. Nur ist leider gerade diese Wachserei das Mittel, um anschließend ein paar Wochen Ruhe zu haben.
Tägliches Schminken war ebenfalls viele Jahre meinen Launen unterworfen. So viel natürliche Schönheit verdient es nicht, versteckt zu werden ... könnte man rechtfertigen. Mittlerweile greife ich automatisiert morgens zu Lidschatten, Kajal und Wimerntusche mit einem kleinen Hauch von Sommerpuder. Das dauert (ich hab's mal gestoppt) um die 58 Sekunden. Ich finde, das geht.
Auch das schnöde Belacken von Fuß- und Fingernägeln war eigentlich nie etwas, das zu meinen gebetsmühlenartigen Ritalen gehörte, im Gegenteil: Wenn ich ausnahmsweise zum Lacktopf gegriffen habe, konnte man bestimmt im Laufe der kommenden Wochen mitansehen, wie die Farben sich gemäß ihrer schwindenden Natur nach und nach unhübsch ablätterteten.
Allerdings mochte ich es immer ganz gerne, wenn schon, die Normen zu umgehen. Das führte dann z.B. in einem Italienurlaub in den 90ern dazu, dass meine abwechselnd grün-braun-metallic lackierten Fuß- und Fingernägel für Aufsehen sorgten, weil dieses Bild zumindest damals noch etwas ungewöhnlich war.
Das führte auch vor Kurzem dazu, dass mein Arschgeweih, das ich schon lange hatte, bevor man das erste im TV bewundern konnte, noch immer da ist, wo es ist und auch gar nicht stört, auch wenn es heuer wirkt, als wäre es Massenware. Und das führt im Bereich Tattoo/Körperkult weiter dazu, dass mein lange Zeit ornamentverzierter Handrücken sein Alleinstellungsmerkmal langsam verliert. (Ich hab's vor Jahren schon geahnt, als die Ersten, die es nicht nur skeptisch bestaunten, sondern neugierig fragten, ob es echt ist oder Henna und wo ich es hätte machen lassen.)
Nun könnte ich mir einbilden, ein Trendsetter zu sein, aber dafür kennt mich kaum jemand, doch ich denke mal, dass selbst die großen Trends von gestern, heute und morgen lange vorher von irgendjemandem gesetzt worden sind, bevor ein Promi sie für sich entdeckte und der Welt zeigte und zig-1000 alles nachäfften.

Doch zu einer noch gar nicht so alten Macke muss ich mich jetzt mal bekennen. Viele Frauen sammeln Klamotten, andere Schuhe oder Gürtel, manche Männer oder Haarfarben.
Ich sammle künstliche Fingernägel. Das heißt, ich sammle sie nicht, ich verwende sie einfach. Und zwar nicht diese langweiligen Tips, die vorne weiß sind und in ewigen Studiositzungen permanent wieder restauriert werden müssen.
Das habe ich irgendwann vorher mal angefangen, weil ich keine Lust mehr auf abgebrochene Nägel hatte.
Es gefiel mir nur nicht, meine Hände vom Terminplan einer Naildesignerin abhängig machen zu müssen und das auch noch teuer zu bezahlen, also kaufte ich mir irgendwann mal das notwendige Zubehör und seitdem naildesigne ich zuhause vor mich hin.
Die Neugierde für das Thema hat mich zu kleinen Kunstwerken geführt. Als ich die ersten Airbrush-Acrylnägel im letzten Frühling zum Aufpappen gesehen habe, war ich hin und weg und musste sie gleich haben. Und hier in der Gegend hat auch das noch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal, denn man sieht es nicht ganz so oft. Während der French-Look ja ein alter Hut ist, der noch immer gern getragen wird und den viele sich gar nicht trauen, abzulegen, bin ich so fasziniert von der steigenden Farben- und Mustervielfalt der Angebote, das ich mir am liebsten täglich eine neue Variante auf die Finger kleben möchte. Das wäre jetzt nicht so besonders gesund für meine Naturnägel, aber immerhin hat sich dieses Faible tatsächlich wie eine Macke in mir festgesetzt.
Ich gestehe: Ich stehe total drauf, auch ungeschminkt, unrasiert und unausgeschlafen!

Edit: Mittlerweile kommt es immer öfter vor, dass ich gefragt werde, ob ich "so was" mache. Die Optionen für einen Alternativ-Job sind also gar nicht mal schlecht. Ich seh's schon leuchten: FrauD's provocant FingerArt
*(^_^)*

05. 12. 08

Ich komme ...

... nie in die Pötte, wenn es um Weihnachtsgeschenke geht. Ausgeschlossen, dass ich schon Anfang des Monats alles beisammen habe und mich entspannt zurücklehnen kann.
Als ich noch kinderlos war, war der letzte Werktag vor Heiligabend der Tag, an dem ich losgezogen bin, um zu shoppen. Oder einzukaufen, wie man damals noch sagte. Da gab's noch kein Internet wie heute.
Theoretisch könnte man gleich nach Ostern schon damit beginnen, die Weihnachtsgeschenke zu kaufen, praktisch sieht es im HauseD aber so aus, dass die beiden Wunschzettel, die hier seit November vor mir liegen, mindestens einmal am Tag wieder geändert werden. Da wird gestrichen und neu geschrieben und da gibts auch mal einen Rüffel, wenn die Maßlosigkeit Einzug hält. Getreu dem Motto: Mathe 6, setzen. Immerhin ist bekannt, dass es ein Budget gibt, das nur dann überschritten werden kann, wenn HerrleinD und FräuleinD sich vorab von Altlasten trennen. Will sagen, das, was die langweilig gewordene PS 2 bei Ibai noch bringt, macht die Wunsch-XBox wahrscheinlicher.

Im Moment allerdings muss ich gestehen, dass sich meine Lust, in Geschenke für die "Kleinen" zu investieren, in Grenzen hält. Ich überlege noch, wie viel sie tatsächlich "verdienen". Und ich habe mir auch schon eine kleine Gemeinheit ausgedacht - so als Rache für 12 Monate Mama triezen:
Vielleicht schenke ich jedem von ihnen - anstelle des Schmarrns von den Zettelchen - einen ganzen Tag mit Mama. Und zwar jedem extra. Immerhin beschweren sie sich ständig, ich würde ja so viel arbeiten und hätte so wenig Zeit.

Wäre das nicht der Gipfel mütterlicher Liebe? Aber ich befürchte, dann darf ich Weihnachten nicht mitfeiern.

28. 05. 08

Frau am Steuer

Ich meine, den nachfolgenden Clip vor Ewigkeiten mal in den Top-10 irgendeiner Werbungschartliste entdeckt zu haben. Leider konnte ich mich später nicht mehr erinnern, wo das war oder um was es ging.
Doch vor ein paar Tagen habe ich ihn zufällig wieder entdeckt.

19. 03. 08

Kiffende Insekten

"Wir lesen demnächst in Literatur wieder so ein Schwachsinnsbuch", kommt SohnD neulich nach Hause.
"Warum Schwachsinn?", will ich wissen.
"Sagen die aus der Klasse über uns."
"Ah ja. Und welches Buch?"
"Weiß nicht, ist von Kiffer oder so."
"??? Um was geht's?" Ein bisschen verstört war ich wohl.
"Du kennst doch den Film 'Die Fliege', oder? So ähnlich."

Ach ja, der Schülerliebling, Kafkas "Verwandlung" ... tja, mein Jung, jedem das, was er verdient.

18. 03. 08

...

Da ich gerade für ein Buch ganz viel lesen und recherchieren muss und dabei auch immer wieder die Trümmerfrauen streife, lasse ich mal ein passendes literarisches Fundstück aus der Sparte "Lebensweisheiten" hier.

Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.
Johann Wolfgang von Goethe


Ob der alte Goethe damals schon ahnte, dass einige von denen, die sich so leichtfertig seinen Namen aufs Firmenlogo pappen, mit so viel Begeisterung anderen Steine in den Weg legen?
Wie auch immer - auf das Schönes gebaut werden mag.

10. 03. 08

Morning has broken

Geht ja nicht anders - ein Morgen, der so anfängt, muss festgehalten und gewürdigt werden.

Sonne

Und natürlich auch vertont werden.

Kauf das Buch!

ProText

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Wer lesen kann, ist - klar - im Vorteil



Karen Rose
Todesschrei


Stieg Larsson
Verdammnis


Simon Beckett
Leichenblässe


Peter James
Nicht tot genug


Joy Fielding
Flieh wenn du kannst



Susanne Mischke
Der Tote vom Maschsee


Cody McFadyen
Der Todeskünstler


Sabine Thiesler
Die Totengräberin


Gisa Klönne
Nacht ohne Schatten



Kerstin Gier
Die Patin


Charlotte Link
Die letzte Spur


Elisabeth Herrmann
Das Kindermädchen


Jilliane Hoffman
Vater unser


Achim Albrecht
Im Netz des Chamäleons


Cody McFadyen
Das Böse in uns


Sabine Kornbichler
Gefährliche Täuschung

Ich seh dich